Sexy Weihnacht…

Weihnachten – das ist die Zeit, mit der wir sofort einige Dinge in Verbindung bringen. Dazu gehören nicht nur der Weihnachtsbaum und weißer Schnee, sondern vor allem appetitanregende Gerüche & Gewürze, schmackhafte Speisen, herzerwärmende Geschichten und freudespendende Geschenke. Aus diesem Grund haben wir unser Weihnachtsspecial mit diesen Themen bestückt… natürlich nicht ohne eine Prise Erotik und Sex!

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Aphrodisiaka- Lebensmittel, die Lust machen
Früher hat so manche Kräuterfee ihr Wissen mit auf den Scheiterhaufen genommen, weil sie Tinkturen braute, die die Potenz fördern oder Frauen gefügig machen sollte. Wenig später wurden sie dann als Hexen verbrannt, weil die Pülverchen nicht so wirkten, wie sie sollten. Heutzutage braucht man(n) keine Hexen, sondern versucht es mancherorts auf eigene Faust mit gebratenen Stierhoden, grünen Austern oder spanischer Fliege. Mit zweifelhaftem Erfolg.
Doch das Gute liegt so nah. Zahlreiche Aphrodisiaka haben wir schon zu Hause oder sind in fast jedem Supermarkt erhältlich.
Aber wer ein Wunder und eine Erektion nach dem Genuss einer Erdbeere mit Chili erwartet, der sei gewarnt. Aphrodisiaka sind keine Medikamente sondern lustfördernde Stoffe. Es kommt auf die Dosierung und noch vielmehr auf die Stimmung an. Der Genuss und die Sinnlichkeit müssen im Vordergrund stehen, damit die Liebe eine Chance hat.

Chili:
Chili macht nicht nur unser Essen feurig, sondern seine Schärfe löst einen Schmerz aus auf den der  Körper mit der Ausschüttung körpereigener Opiate reagiert. Diese Endorphine sind Stoffe, die uns schmerzunempfindlich, glücklich und euphorisch machen. Sie sorgen für einen rauschähnlichen Zustand. Zudem reizt die Schärfe den urogenitalen Bereich. Scharf macht scharf…

Muskat:
Die Muskatnuss ist nicht nur in geschmacklicher Hinsicht ein Highlight, sie enthält das erotisierende, ätherische Öl Myristicin, dessen Hauptbestandteil auch die Ausgangssubstanz für Ecstasy darstellt.

Pfeffer:
Den luststeigernden Effekt verdankt der Pfeffer dem hohen Gehalt an ätherischen Ölen und dem Alkaloid Piperin, das durch seine Schärfe das innere Feuer entfacht und die Schleimhäute der Genitalien reizt. Wichtig: Pfeffer immer frisch mahlen oder zerstoßen, vorgemahlener Pfeffer hat keine Wirkung mehr!

Zimt:
Das exotische Gewürz ist stangenweise aphrodisierend, denn auf die Hülle kommt es an. Beim Zimt dreht sich alles um die Rinde, die wir als Zimtstange kennen.
Frauen sollen sexuell aktiver sein,  wenn sie Zimt gegessen haben, heißt es. Als ob dazu Zimt notwendig wäre… Fakt ist, dass Zimt durch die ätherischen Öle die Lust beider Liebender steigert. Mit Zimt lassen sich zauberhafte Gerichte mit Geflügel zaubern. Aber auch als Dessert ist es nicht nur zu Weihnachten ein Gedicht. Auch Birnen haben mit einem Hauch Zimt einen ganz feinen Geschmack.

Gewürznelke:
Cheiriantin heißt das Zauberwort bei der Gewürznelke. Ein Öl, welches einen Schwellreflex bei den Schwellkörpern des Gliedes verursacht. Daher ist die Gewürznelke kein klassisches Aphrodisiakum, sondern eher ein erektionsförderndes Mittel. Die Gewürznelken sind in geringer Dosis ein sehr vielseitiges Gewürz, welches hierzulande aber fast nur ein Schattendasein beim Rotkraut führt.
Eine zerstoßene Gewürznelke mit schwarzem Pfeffer gemischt, macht ein schnödes Fischgericht zum erotischen Gaumenschmaus.

Vanille:
„Schatz der Tropen“ wird Vanille, das eines der teuersten Gewürze der Welt ist, gern genannt. Mit ihrer verführerischen Süße ruft sie im Körper ungeahnte Glücksgefühle hervor, die Stress und Angst vergessen lassen. Losgelöst von schweren Gedanken steht einer sinnlichen Verführung nichts mehr im Weg.
Vanille aromatisiert neben Süßspeisen  auch Fisch- und helle Fleischgerichte.

Schokolade:
Schokolade macht glücklich und enthält Phenylethylamin, einen Stimmung machenden Wirkstoff, den der Körper im Gehirn bildet, wenn man verliebt ist. Die Wirkung von Schokolade wurde eindrucksvoll im Film Chocolat beschrieben.
Wer auf die aphrodisierende Wirkung der Schokolade setzt, sollte besonders auf Qualität achten. Besonders gute dunkle Schokolade kann Wunder bewirken. Schokolade mit Chili oder mit Pfefferminz ist ein idealer Einstieg in die Liebesnacht.

Kandierte Früchte und Fruchtliköre:
Der kandierten Orangenschale wird eine lustfördernde Wirkung nicht zu Unrecht zugesprochen. Aber auch hier kann man gleich zum Orangenlikör greifen, der die gleiche Wirkung hat.
Kandierte Orangen und Orangenlikör passen besonders gut zu hellem Fleisch, Fisch und natürlich Desserts. Crèpe Suzette, ein Eierkuchen, der mit Grand Manier flambiert wird, bildet einen reizvollen Abschluss eines Menüs.
Auch der Himbeer-Chililikör ‚Schatzi‘ hat eine sehr anregende und lustfördernde Wirkung.

Erdbeeren:
Schon Julia Roberts machte es uns in „Pretty Woman“ vor: Wenn eine wunderschöne Frau von einer reifen Erdbeere abbeißt, können selbst Traummänner wie Richard Gere nicht widerstehen. Dabei verzaubert die rote Frucht nicht nur optisch, sondern wirkt auch noch als luststeigernder Vitaminspender. Das Vitamin C beeinflusst die Steuerung der Sexualhormone und kräftigt das Abwehrsystem.
Frische Erdbeeren mit gestoßenem Pfeffer und dazu ein Glas Champagner – das ist ein ideales Dessert, was nicht belastet, sondern beflügelt.

Feigen und Granatapfel:
Früchte vom Baum der Erkenntnis schmiegen sich an den Gaumen und sorgen für einen Wohlgenuss. Die aufgeschnittene Frucht erinnert etwas an die Weiblichkeit.
Aber auch der Granatapfel (sehr reich an Vitamin C) ist optisch, geschmacklich und erotisch ein Highlight. Die Kerne der Frucht mit Prosecco genossen, und schon öffnet sich das Tor zum 7. Himmel.

Spargel:
Ein Lustmacher, der nicht nur wegen seiner phallusartigen Form auf sich aufmerksam macht, ist der Spargel. Egal ob weiß oder grün. Das Edelgemüse bringt den Wasserhaushalt des Körpers in Schwung, ist kalorienarm und erzeugt eine angenehm erotisierende Wirkung.

Muscheln, Austern, Kaviar und Co.:
Casanova behauptete täglich bis zu 50 Austern zu schlürfen, um seine Manneskraft zu stärken. Nun gut, 50 müssen es nicht sein. 6 oder 12 tun es auch, wenn sie denn munden. Auch der Belugakaviar hat ungeahnte Kräfte, man(n) muss ihn aber mögen und sich leisten können. Und Muscheln bieten auch was fürs Auge. Bei näherer Betrachtung weiß man schnell, warum die Vulva Muschi heißt 😉
Die edlen Meeresfrüchte enthalten viel Zink. Zink steigert die Produktion des Sexualhormons Testosteron und hilft dabei den Nachrichtenfluss zwischen den erotischen Zentren des Gehirns zu beschleunigen.

Champagner:
Schlechthin wird dieser Sekt aus Frankreich in den Edelbordellen verkauft. Nicht ohne Grund. Denn Champagner hat eine sehr belebende Wirkung. Natürlich tut es auch ein guter Sekt oder Prosecco. Aber hier sollte man(n) nicht knausern, will er zum Ziel kommen.
Champagner, auch als ‚Puffbrause‘ bekannt, wird nicht ohne Grund in zahlreichen Edelbordellen und Nachtclubs serviert.

Fenchel:
Fencheltee hat eine sehr beruhigende Wirkung. Aber auch das Gemüse hat einen positiven Einfluss auf die Libido.

Petersilie:
Der Tausendsassa aus Omas Garten ist in unserer Küche kaum wegzudenken. Aber auch als Liebestrunk eignet sich Petersilie. Ihre ätherischen Öle reizen die Harnwege sowie den Uterus und sind damit sexuell erregend. Zudem sorgt die Petersilie auch für einen guten Mundgeruch, was sicher ebenfalls fördern ist beim „Ankommen am Ziel“…

Text und Bilder aus der BIZ 01/2011

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