Hausbesuch von Lexa Velvet

P1050040Wer kennt sie nicht, die deutschen Pornolegenden namens Conny Dachs, Steve Holmes, Markus Waxxenenegger und Pornfighter Long John. Männer, die in jeder Situation mit geballter Erektion an jedem Ort, mit jeder vorgesetzten Frau ihre Passion als Pornodarsteller nachkamen. Fern ab von Amateurproduktionen wie wir sie heutzutage im Netz finden, stehen diese Jungs immer noch am Set und tun das, wovon andere nur träumen. Die bezahlte Befriedigung. Dass der Beruf „Pornodarsteller“ von einem Mann mehr abverlangt als das alte „Rein-und-Raus-Spiel“, vergessen die meisten.

Es gibt nämlich einige Faktoren, mit denen ein professioneller Darsteller zurechtkommen muss. Hinter der Kamera steht ein größeres Drehteam bestehend aus Regisseur, Kameramann, Tonmann, Aufnahmeleitung usw. Also alles Menschen, die einem ganz genau aufs Geschlechtsteil schauen. Dann sollte man die Kunst beherrschen, den Sex offen zu gestalten. Die Frau steht im Mittelpunkt des Aktes und alles muss klar erkennbar sein, also keine gemütliche Nummer, indem man sich einfach auf die Dame legt. Selbstsicherheit und Flexibilität gehören ebenfalls dazu. Von diesen Männern gibt es immer weniger und viele kommen mit dem Leistungsdruck und der „Arbeit“ nicht klar, was dazu führt das sie dann mit schlaffer Nudel dastehen und sagen „Zu Hause steht der immer.“
P1050035BERLINintim zieht mit Lexa Velvet durch Deutschland und besucht potenzielle Bewerber direkt zu Hause, um eine Art Vorgespräch mit darauffolgendem „Prüfsex“ zu führen. Die Bewerbungen werden Lexa persönlich weitergeleitet und sie selbst sucht sich persönlich potenzielle Kandidaten heraus, diese bekommen unangekündigt einen Hausbesuch von ihr und einem Kameramann. Bewusst ist es ein sehr kleines Team, damit man den Männern nicht gleich die Lust nimmt. Der plötzliche Besuch von der erfahrenen Darstellerin, welche schon für Inflagranti Film und auch Magmafilm vor der Kamera stand, zeigt den Produzenten wie spontan und einsatzbereit die Bewerber wirklich sind. „Absagen gab es noch keine, bis jetzt hat sich jeder Mann gefreut wenn er mich sah.“ erklärt Lexa. So wie auch der junge Steve, den sie heute auf ihrer Liste hat. Ein junger gutaussehnder DJ, der angeblich schon Erfahrung in den USA mit der Pornoszene hat. Das klingt vielversprechend, aber Lexa überzeugt sich doch lieber selbst, denn Fotos von großen Penissen und Versprechungen „der beste Fi… von allen zu sein“, das kennt die Profidarstellerin nur zu genüge. Das macht es auch schwer neue geeignete Männer zu finden. Vieles spielt eine Rolle, erklärt sie uns. Nicht nur die Optik, auch die Kunst mit einer Drehpartnerin zu harmonieren, obwohl es nicht dem Beuteschema oder dem persönlichen Ideal entspricht, ist äußerst wichtig. Aber da dürfte sich Lexa keine Gedanken machen. Die Männer lieben ihren Körper. So wie auch Steve, der uns und das Drehteam sofort in seine Berliner Wohnung lässt. Uns erwartet eine typische Junggesellenwohnung. Erst werden Bildnisvertrag und ID Shot gemacht. Dann kommt es zum Interview. Lexa fragt simpel und klar warum Steve es sich vorstellt, vor der Kamera seinen Mann zu stehen. Dabei dauert es nicht lange und während er ihr antwortet streichelt sie schon sein bestes Stück über der Jeanshose. Der gute Mann verliert dabei nicht Kontrolle und antwortet brav weiter. Es geht ziemlich schnell zum Eigentlichen und Lexa ist mittendrin im Blow Job. Steve funktioniert und die Kamera läuft durch. Gedreht wird mit Kondom, da es nicht wie bei einer üblichen Produktion eine genaue Vorplanung gibt. Deshalb haben die Männer auch keinen Test, den sie vorweisen können. Lexa hat sichtlich ihren Spaß und genießt die Fertigkeiten des jungen Mannes. Steve gibt alles und ordentlich Gas. Der Kameramann ist zufrieden und gibt Steve das Zeichen für das „Happy End“. Applaus folgt, denn auch das funktioniert. Lexa Velvet ist zufrieden und freut sich über die geballte Ladung auf ihrem Körper. Am Ende gibt sie noch ein Fazit in die Kamera und sagt Steve, an was er noch arbeiten müsste. Mehr auf die Kamera achten und offener agieren. Ansonsten bekommt er von ihr und vom Team einen erhobenen Daumen. Nach dem Dreh bedankt sich Lexa höflich und Steve hat es geschafft. Er kommt in die Kartei und wird demnächst an einem größeren Set stehen mit mehr Aufwand und einer Gage. Das wird dann die nächste große Herausforderung sein, denn heute war es ein Kameramann, beim nächsten Dreh sind es mehrere Leute, die ein Produkt produzieren und sich auf Steve verlassen, dass er funktioniert.

Text und Bilder aus der DD 01/14

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