Dekadente Sexparty im Spreewald

Wir, ein Paar aus Berlin, Mitte 30, möchten euch heute über unser geiles Erlebnis im Schloss Milkersdorf berichten.

MilkersflyerIV kleinEs kostet schon etwas Überwindung, sich auf den Weg nach Milkersdorf zu machen, jedenfalls logistische… Milkersdorf ist ein kleines Dorf mitten im Spreewald zwischen Vetschau und Cottbus. Es fährt hier weder ein Bus noch eine Bahn, so dass man besser mit dem  Auto hinfährt.
Wir haben schon viel vom Schloss gehört, das in der Swingerszene einen gutklingenden Namen hat. Da war die Neugierde größer als der Schrecken vor dem langen Weg. Und die Gentlemen Night von Lady Isabel war ein willkommener Anlass, einen Abstecher tief ins brandenburgische Kernland zu wagen.

Mit dem Auto sind es gut 1,5 Stunden über die A 13; da ist es eigentlich klar, dass man die Rücktour nicht am gleichen Abend antreten will. Also musste eine Übernachtungsmöglichkeit her. Eine Ferienpension, ein Bauernhof, befindet sich im Ort, etwa 5 Minuten Fußweg, und punktet mit annehmbarem Komfort und Frühstück.
Um 21 Uhr ging‘s dann los. Am Einlass begrüßte uns Lady Isabel, die charmante Gastgeberin, in einem weißen langen Kleid mit einem Glas Sekt. Mel, die Freundin von Isabel, führte uns durchs Schloss. Ein ehemaliges Gutshaus mit drei Etagen. Im Keller ein klimatisierter Wellnessbereich mit Pool, Duschen und Sauna, im Erdgeschoß das Kaminzimmer, die Bar und Umkleidemöglichkeiten und im oberen Stockwerk dann die Spielwiesen. Allesamt Himmelbetten in einer angenehmen Größe. Dekadenz, mit dem Hang zur Perfektion. Eine tolle Location, die den Charme vergangener Zeiten und ein besonderes Flair versprüht.
IMG_6857Das Buffet war im Erdgeschoß gerichtet und bot witterungsgerecht eine große Auswahl an kleinen Snacks. Bei der Wärme braucht man ja keine großen Sachen, aber die Auswahl war trotzdem sehr groß.
Nach einem zweiten Glas Sekt und einer kleinen Stärkung trafen wir ein Pärchen wieder, welches wir schon  früher mal in Berlin kennengelernt hatten. Wir hatten uns eine Menge zu erzählen, 5 Jahre hatten wir uns nicht mehr gesehen. Für uns auch eine ganz besondere Freude, denn nette Herren trifft man bei der Herrenüberschußparty eigentlich immer, nur bei einem Paar, wo auch die Chemie stimmt,  da haben wir nicht immer Glück.
Und so verging die Zeit bis Klaus, der Ehemann der Gastgeberin, eine kurze Ansprache hielt. Er forderte die anwesenden Herren auf, nochmals die Familienjuwelen zu putzen damit die längste Praline der Welt den Damen auch schmeckt.
Kurz darauf eroberten die Männer die obere Etage, um einen Platz auf den Spielwiesen zu bekommen und das Opening hautnah zu erleben. Wir blieben indes unten im klimatisierten Keller und hatten es uns auf einer Liegefläche nahe dem Whirlpool gemütlich gemacht. Von der schnöden Konversation wechselten wir jetzt die Partner und begannen ein lustvolles Vorspiel. Der eine oder andere Herr schaute kurz um die Ecke, verstand aber schnell, dass wir hier ungestört bleiben wollten.
Etwas später wagten wir uns doch in die obere Etage. Da fielen die letzten Hüllen (eine gepflegte Abendgarderobe bei uns Herren und das kurze Schwarze bei den Damen) und wir beschlagnahmten eine Lustwiese.
Nacktsuite MilkersdorfNach dem zärtlichen Austausch von Streicheleinheiten fragte mich mein Gegenüber bzw. Untendrunter, ob ich sie nicht mal von hinten nehmen wollen würde. Nichts lieber als das. Unsere Bettnachbarn vergnügten sich ja ihrerseits schon heftig. Schnell das Gummi über den Lümmel und los ging‘s. Nach einem schönen Verwöhnritt im Trap und Galopp mit heftigen Lustäußerungen beiderseits, kamen wir beide gemeinsam ins Ziel. Geil, war unser gemeinsames Fazit. Wir versanken beide etwas erschöpft in die Kissen und ich konnte über die Spiegel an der Decke ganz dezent einen Blick auf meine Nachbarn werfen und sie beim Sex beobachten. Meine Frau beim Sex mit einem anderen Herren zuzusehen macht mich total an.
Er hatte die aktive Phase der Penetration abgeschlossen und ging in Handarbeit zur Ejakulation über. Dabei ergoss er sich auf den Busen meiner Frau, die dazu lustvoll aufstöhnte. Derweil konnte ich ganz sanft den Busen meiner Sexpartnerin streicheln, was ihr offensichtlich sehr gut gefiel. Als dann wenig später die Mädels anfingen sich gegenseitig zu verwöhnen, war (m)ein Glück vollkommen.
Auf dem Weg zur Dusche konnte ich dann sehen, dass sich eine Kleingruppe von drei Herren an einer Frau versuchte, die offensichtlich diese Verwöhnung genoss. In der ganzen oberen Etage wurde gepoppt, was der Zeug hielt. Ein ‚ja komm‘ und ‚oh ja, mach‘s mir‘ raunte durch die Räume. Es war enorm heiß da oben, nicht zuletzt, weil auch das Sommerwetter es gut mit dem Abend meinte.
Wir brauchten jetzt eine kleine Erfrischung an der Bar. Also zogen wir uns an und gingen an die Bar. Ein alkoholfreier Cocktail namens Freshmaker (Cocktails sind hier inklusive) brachte – wie es der Name schon sagt – die erhoffte Erfrischung.
Nachdem wir unserem Paar eine gute Heimreise wünschen mussten (sie konnte nicht bleiben) und erfrischt waren, überkam uns gegen Mitternacht nochmals die Lust oben nach dem Rechten zu schauen. In der Nacktsuite, einem Raum, der nur im Adams/Eva-Kostüm zu betreten ist, standen nicht nur die Schw.. und die Männer, sondern auch die Luft. Wir suchten uns daher ein anderes Lager für die geplanten sexuellen Ausschweifungen.
Es dauerte nicht lange bis sich weitere Herren zu uns gesellten und wir nun zu Dritt meiner Frau, ihre nymphomanischen Phantasien erfüllen wollten. Drei Löcher, drei Männer, das passt. Ich kann und will hier nicht weiter ins Detail gehen, aber ihr könnt es euch bestimmt vorstellen, wie geil das war. Durch die Spiegel an Decke und Wand konnte ich beobachten, wie wir es ihr besorgten. Nach und nach verließen die Herren nach ‚getaner Arbeit‘ das Feld der Lust. Jetzt war duschen angesagt, eine kleine Erfrischung an der Bar und der Heimweg.
Der musste aber noch etwas auf uns warten, da die Große Freitreppe zur Terrasse umfunktioniert wurde. Ein wunderschöner Abend setzte sich mit einer tollen Unterhaltung mit den Gastgebern und einigen Herren fort. Allen war zwar die allgemeine Erschöpfung anzumerken, doch waren sie alle sehr zufrieden mit dem Ergebnis der versexten Nacht. Insgesamt konnten wir 15 Paare und 12 einzelne Herren zählen und kamen zum Fazit, dass sich der Weg nach Milkersdorf immer wieder lohnt.
Unser Tipp für andere Paare und einzelne Herren: Rechtzeitig anmelden und einfach mal den nächsten Tag im wunderschönen Spreewald genießen. Man kann ja so einen Sexy-Trip auch mit einem Besuch des Tropical-Island verbinden, welches dann fast auf dem Weg nach Berlin liegt.

Text und Bilder aus der BIZ 05/2010

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