Eis.de entschuldigt sich bei EMMA

Die zurückgezogene Werbung von eis.de

Die zurückgezogene Werbung von eis.de

Es gibt Werbeideen, die nicht zu Ende gedacht sind. Ob sie gut oder schlecht sind, ist gar nicht die Frage. Einfach nicht zu Ende gedacht, sprich die Konsequenzen einer Veröffentlichung wurden unterschätzt oder gar nicht erkannt. So geschehen bei der aktuellen Werbung von eis.de:
Ein Portemonnaie mit einem 10 Euro Schein darin, von oben fotografiert. An sich nichts wildes, wären da nicht die Farbe des Portemonnaies (rosa-/fleischfarben) und die Form, in der es abgebildet wurde. Es erinnert sofort an eine entblößte Vulva. Ein Depp, der das nicht erkennen/zugeben will. Was will uns also der Online-Erotik-Shop mit diesem Motiv sagen? Eine Vagina einer Frau und Geld… Käufliche Liebe, oder!? Wie man von diesem Motiv auf Liebe, Lust und Leidenschaft kommen soll, bleibt schleierhaft.
Die relevanten Köpfe von Eis.de haben diese Wirkung der Anzeige auf die Zuschauer wohl jetzt selbst zugegeben und sich bei der Frauenzeitschrift EMMA dafür entschuldigt. EMMA veröffentlichte hierzu ein Statement: „Das Team von Eis.de schrieb EMMA: Wir sind gegen Prostitution und bedauern die Assoziation damit im Zusammenhang mit unserer Werbung. Wir ziehen das Motiv zurück. Der Erotik-Shop Eis.de stoppt die Kampagne und will 5000 Euro spenden an einen Verein, der Prostitutionsopfern hilft. Ein erfolgreicher Protest!“

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