Öffentliche Werbung für Erotik bald Geschichte?

Der Vertrag für die BVG-Werbung für das Artemis-Bordell wird nach Protesten der Bevölkerung demnächst auslaufen und die SPD will auch in U-Bahnen und an Uhren heiße Plakate verbieten lassen – verschwindet die Porno-Werbung aus dem Berliner Stadtbild? Die BVG-Sprecherin Reetz sagte der BZ zu ihrer Entscheidung:„Es gab Beschwerden von einigen Fahrgästen, die nicht wollten, dass Kinder und Jugendliche die Werbung sehen können. Also haben wir in Abstimmung mit Wall entschieden, die Werbeverträge mit dem Artemis auslaufen zu lassen“. Auch dem jugendpolitischen Sprecher der SPD Björn Eggert sind die heißen Höschen ein Dorn im Auge: „Es müssen Möglichkeiten geprüft werden, inwieweit wir solche Werbungen eindämmen können. Gerade vor Einkaufszentren wie dem Alexa sehen viele Familien diese sehr eindeutigen Anzeigetafeln. Das darf nicht zur Normalität werden.“ Während der Antrag noch geprüft werden muss, appelliert Eggert im Weiteren öffentlich, sich zu bei den für Jugendschutz zuständigen Ämtern zu beschweren, wenn eine Grenze überschritten gesehen werde.

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Eine Antwort zu Öffentliche Werbung für Erotik bald Geschichte?

  1. Yoran Nesh schreibt:

    Hauptsache Werbung für Alkohol und Tabak! Alles schön amerikanisch… Haben wir bald Straßenprediger die uns unsere „Sünden“ einreden wollen?

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