Erotische Buch-Clubs: Auch bald in Deutschland Trend?

So stellen wir uns diese Lese-Treffen vor, oder?

So stellen wir uns diese Lese-Treffen vor, oder?

Seit dem Sex-Bestseller „Fifty Shades of Grey“ ist ein Hype um erotische Literatur entbrannt, der bereits bei erotischen Literaturzirkeln und -lesungen in London zum Ausdruck kommt. Die sich selbst ironisch als „Perversen“ betitelnden Liebhaber der schlüpfrigen Bücher treffen sich regelmäßig im Buchladen „The Bökship“, ein jeder mit einer Flasche Wein und frivolen Ideen bewaffnet. Das Zielpublikum ist meist Ende 20 bis Mitte 30 und aus ganz unterschiedlichen Gründen hier. Es gibt zum Beispiel eine Kunststudentin, die über Erotik schreibt und hier Inspiration findet, eine andere Teilnehmerin arbeitet als Kindermädchen und sucht den Kick, der ihr auf Arbeit fehlt. Der erotische Buch-Club existierte schon vor „Shades of Grey“, doch seitdem das Buch so berühmt geworden ist, werden die Plätze im kleinen Laden knapp. Viele sind neugierig geworden und würden nach ähnlicher Literatur suchen. Dann wird „King of Badgers“ von Philip Hensher oder der Klassiker „Venus im Pelz“ von Leopold Sacher-Masoch empfohlen. Etablissements wie der “Mucky Book Club” reagieren mit erotischen Lesungen, sogar Nacktlesungen für Homosexuelle und Events wie Bondage-Demonstrationen.

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