Raub ist kein Kavaliersdelikt

BIZ-0313-Titel-webKaum war der Film 24 Stunden auf dem Portal on, schon war er auf sogenannten Tube Seiten zu finden. Und das ohne Lizenz…
Es ist ja auch so einfach. Auf entsprechenden Seiten findet man die Programme, die das Mitschneiden von Filmen im Internet ermöglichen, und es auf Tube Seiten hochzuladen dauert nur Sekunden.
Was sich wie eine Kleinigkeit anhört, ist aber eine Straftat und nennt sich Raubkopieren bzw. Verstoß gegen das Urheberrecht. Und durch diese „Kleinigkeit“ entstehen alleine der deutschen Pornobranche jedes Jahr Schäden in Millionen Höhe. Und wer meint, die haben es ja, irrt sich gewaltig. Gute Filme können nur produziert werden, wenn man an diesen auch Geld verdient. Jeder Euro, der durch Raubkopien nicht verdient wird, fehlt an der nächsten Produktion. Es fehlt, um die Darsteller und Darstellerinnen zu entlohnen, um schöne Locations zu finden und zu bezahlen, und für notwendige Investitionen in die erforderliche Technik… Jeder, der auch in Zukunft vernünftige und gutgemachte Pornos sehen möchte, sollte auch bereit sein dafür zu bezahlen.
Manchmal ist es schwer, an die ‚Hintermänner‘ der Raubkopien ranzukommen, aber auch die Polizei, die Staatsanwaltschaft, Anwälte und die Filmproduzenten haben immer bessere Möglichkeiten die Straftäter zu fassen. So wurde im letzten Jahr beispielsweise ein Mann zu einer Strafe von 18 Monaten Gefängnis und 10.000 Euro verurteilt, weil er Raubkopien herstellte und verbreitete. Dazu sind dann auch noch die Zivilklagen gekommen.
Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte zum Betrachten der Filme im Online Bereich nur die großen und bekannten Portale besuchen, wo zum Teil ein legaler Download möglich ist. DVDs kann man auch bei den bekannten großen Versandhäusern oder auch in vielen Fällen bei den Produktionsfirmen selbst bestellen, oder in der Videothek leihen und dort zum Teil auch kaufen. Auf Flohmärkten oder bei Online Auktionen sollte man die Finger von DVDs lassen – denn auch dort sind viele Fälschungen auf dem Markt.

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