Akt- & Porn-Fotografie: Keine hektische Mimik erwünscht

Jan Begerow hat seine Leidenschaft für die Fotografie 2004 entdeckt und angefangen seinen Freundeskreis zu fotografieren. Dadurch hat er nach und nach seinen Blick für die Fotografie geschärft und versucht sich zu spezialisieren. Die ersten Versuche in der Aktfotografie hatten zwar nur mäßigen Erfolg, aber nach und nach bekam er ein Gespür für Details und Perfektion. Seine Partnerin Carina Hornig wurde durch seinen Eifer dazu angestachelt, sich ebenfalls mit dem Bereich Fotografie vertraut zu machen. Heute arbeiten beide mit der JB-Mediapool Berlin an der Verwirklichung einer angesehenen Marktposition in diesem schwer umkämpften Bereich.

jan - carinaWas unterscheidet Akt-Fotografie von Erotischer-/Porno-Fotografie?
JB-Mediapool Berlin: Bei der Akt-Fotografie handelt es sich in erster Linie um die Darstellung des nackten Körpers in verschieden Posen. Diese werden individuell dargestellt in Form von z.B. Low-Key (dunkel), High-Key (hell) oder naturgetreuen Bildern In- und Outdoor. Das Wichtigste hierbei ist die Kommunikation zwischen dem Model und dem Fotografen, da die Gesellschaft heute um einiges prüder ist, als noch zu Pharaonenzeiten.
Bei der Erotikfotografie wird das Hauptaugenmerk mehr auf die Ausstrahlung des Models gelegt. Da spielen die perfekte Symbiose zwischen Licht und Schatten genauso eine tragende Rolle, wie die Gestik und Mimik des Models. Das Geschlecht des Models rückt in den Hintergrund und wird wenn, dann nur stark schattiert dargestellt, so dass der Anreiz bestehen bleibt, aber nicht greifbar ist.
Die PornArt-Fotografie zählt als eine Art pornografische Kunst. Sie stellt spannende, anspruchsvolle, aber auch gezielte Handlungen auf der sexuellen Ebene dar. Diese Art der Fotografie dient zur Anregung und Darstellung von Fantasien. Sexuelle Handlungen werden mit Leidenschaft posiert, aber nicht vor der Kamera durchgeführt. Sie sollen lediglich Gelüste und Fantasien darstellen und auch die Offenheit und Freizügigkeit repräsentieren.

Jb Flyer VenusWie wichtig ist bei einer Akt-Session das Gespräch mit dem Kunden/der Kundin?
JB-Mediapool Berlin: Wir sind nicht auf Laufkundschaft ausgelegt, sondern auf individuelle Kundenbetreuung. Terminvereinbarungen sind daher eine Notwendigkeit, um ausreichende und ungestörte Zeit für den Kunden zur Verfügung zu haben. Unser Unternehmen steht für Seriosität und Diskretion, nicht nur, aber vor allem in der Intim-Fotografie, daher legen wir großen Wert darauf, mit unseren Kunden vorab ins Gespräch zu kommen. Viele Menschen finden nur schwer den Mut, sich vor einer fremden Person oder gar als Frau vor einem Mann auszuziehen. Das erfordert eine gewisse Vertrauensbasis und Diskretion. Durch unsere Vorgespräche versuchen wir dem Kunden zu zeigen, wer wir sind und wie wir das Shooting gestalten würden. Ein persönliches Gespräch ist Grundvoraussetzung, damit der Gegenüber seine erste Scheu verliert und beim Shooting weder gezwungene noch verkrampfte Mimik zu sehen sind. Der Kunde muss sich wohlfühlen, um sich frei entfalten und sich voll auf das Shooting konzentrieren zu können. Dazu muss er die Umgebung zumindest schon einmal gesehen und sich mit ihr vertraut gemacht haben. Auch für den Fotografen ist es wichtig, den Kunden vor dem Shooting kennenzulernen. Umso einfacher ist es für den Fotografen, sich auf den Kunden am Shootingtag einzustellen und eventuelle Lichtverhältnisse bereits vorab anpassen zu können, damit die Vorbereitungszeit für die Grundeinstellungen verringert werden kann.

Wie genau läuft so eine Session ab? Was kann sich der interessierte Kunde unter einem Akt-Shot vorstellen?
JB-Mediapool Berlin: Nach dem Vorgespräch kann der Kunde (auch online) einen für ihn zeitlich passenden Shootingtermin vereinbaren. Bei Akt beläuft sich das Shooting auf ca. 2 – 4 Stunden, je nach Kunde, da jeder Kunde individuelle Bedürfnisse hat und wir uns diesen anpassen. Gemäß den Vereinbarungen zwischen dem Fotografen und dem Kunden verläuft dann auch das Shooting. […]

Das ganze Interview liest Ihr in der BERLINintim Zeitung 01/13

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