Preisverfall und illegal?

BIZ-0113-Titel_kleinWie uns die Medien vermelden und wir alle es auch in unsere eigenen Börsen merken, wird fast alles teurer. Egal ob Milch, Strom oder Benzin, fast täglich kann man die neuen Höchstpreise sehen. Nun kann man bei den Erzeugnissen wählen, wo man sie erwirbt. Aber eines ist in Deutschland immer: Sie sind legal. Es gibt in Deutschland keinen illegalen Milchhandel, keine inoffiziellen Tankstellen und auch beim Strom findet man keinen Schwarzmarkt.
Anders beim Rotlicht. Hier kann man seit geraumer Zeit zuschauen, wie die Preise in den Keller rauschen. Immer mehr Frauen, besonders aus dem osteuropäischen Raum wie Bulgarien, Rumänien und dem Kosovo, bieten in Deutschland ihre Dienste an, und die meisten davon nicht freiwillig. Eine Prostituierte, die in Deutschland legal arbeitet, leistet Steuerzahlungen und Sozialversicherungsbeiträge wie jeder andere Selbstständige es macht. Auch muss Sie Werbung, Arbeitskleidung, ggf. Miete für eine Modellwohnung davon bezahlen. Und leben möchte sie auch noch.
Doch bei Stundenpreisen von unter 50 Euro, zum Teil sogar von 20 Euro ist dieses nicht möglich.
Klar, es gibt Männer, die freuen sich darüber – doch wollen mir mal ehrlich sein, wer freut sich schon darüber, dass er ein Teil vom Menschenhandel und von organisierter Kriminalität ist? Und genau das ist man(n), wenn man diese Angebote wahrnimmt.
Doch wie erkennt man eigentlich illegale Prostitution? Hier ein paar Hinweise, die darauf hindeuten können (aber nicht immer müssen):
•    Die Frauen sprechen in der Regel schlecht oder gar kein Deutsch.
•    Sehr tiefe Preise, die nicht im Marktdurchschnitt sind.
•    Beim Escort werden die Frauen bis an die Tür des Kunden gebracht und der Fahrer nimmt auch das Geld entgegen. Auch werden die Frauen von der Wohnungstür direkt abgeholt.
•    Wenn in Bordellen oder Puffs die Zimmer einen Eindruck machen, als wenn die Frauen dort wohnen, sollte man sich fragen, warum sie das machen.
•    Blaue Flecken oder andere Anzeichen körperlicher Misshandlung.
Dies und noch ein paar Punkte mehr können Anzeichen von illegaler Prostitution und Menschenhandel sein, und da sollte man sicher nicht „zugreifen“; eine Anzeige bei der Polizei ist da sicher mehr angebracht.
Eine ordentliche Dienstleistung soll und MUSS freiwillig sein, und sollte auch vom Kunden so bezahlt werden. Ordentlich.

Ich wünsche euch allen, eine schöne Weihnachtszeit.
Kiss
Lilly Ladina

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Artikel, Editorials abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s