Susan Jones: „Der Assistent“

Der Assistent

Der Assistent

„Der Assistent“ erzählt die Geschichte einer Hörigkeit. Die Geschichte von Marcs Chefin Rebecca, die ihrem Assistenten immer mehr verfällt, ruft wohliges Schaudern ebenso wie an manchen Stellen fast schon Entsetzen hervor.
Wer das Gefühl kennt, jemandem bedingungslos zu verfallen, sich hinzugeben, wird Gefallen finden an den sich steigernden sexuellen Eskapaden des Assistenten und seiner willigen Geliebten.
Rebeccas Persönlichkeit wird von Marc so gebrochen, dass sie nur noch eine willenloses Wesen ist, und genau diese Wendung der Geschichte wird die Geister scheiden in der Beurteilung dieses Romans.
Leider reißt die Autorin, so sich denn hinter dem Pseudonym eine Frau verbirgt, mit ihrer teilweisen belanglosen Sprachwahl den Roman in die Minusbewertung. Die Kapitelübergänge sind oft abrupt und es tauchen immer wieder Ungereimtheiten oder Widersprüche in den Charakterbeschreibungen der Protagonisten.

Fans einer bis zum Äußersten getriebenen D/S-Konstellation werden einwenden, dass Marc ein Meister seines Fachs in Sachen Dominanz ist. Es gibt keine körperliche Gewalt, die verherrlicht wird, aber die seelische Gewalt, der sich Rebecca anheimgibt, wird viele Leser nicht weniger abschrecken.

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