Erotisches Stadtporträt: Dortmund

Als größte Stadt in Westfalen und drittgrößte Stadt in NRW mit 580.00 Einwohnern hat Dortmund erotisch eine Menge zu bieten. In den Randlagen findet sich eine breite Clubszene. Wie fast alles im Ruhrgebiet, sind diese wegen dem dichten Autobahnnetz sehr schnell zu erreichen. Das Prinzip des Flatrate-Sex wurde hier erfunden. Im Pauschalclub Dortmund, direkt am Flughafen gelegen, wurde diese Kategorie Sexclub zum ersten Mal angeboten und zieht durch die Flughafennähe sogar internationales Publikum an.

Ohne Zeitdruck in privatem Ambiente

Besonders groß ist das Angebot an Privatmodellen. Diese Damen arbeiten in ihrem eigenen privaten Ambiente und erwarten den Gast in sehr diskreter Atmosphäre. Seit der Legalisierung der Prostitution ist diese Form der Sexdienstleistung stark gewachsen. In Dortmund finden sich, je nach Feriensaison, zwischen 80 und 120 Privatmodelle. Zu finden sind sie auf bekannten Internetseiten oder im Kontaktanzeigenteil der Tageszeitungen. Hier wird jeder Interessent mit Sicherheit etwas in seinem Geschmack finden. In der Regel ist telefonische Terminabsprache erforderlich. Die Preisgestaltung entspricht dem gebotenen Mehrwert, hier wird es in Regel kein Serviceangebot unter 80 Euro für die halbe Stunde geben. „Ballungszentren“ finden sich in Dortmund-Körne und Dortmund-Brackel. Die Fluktuation ist allerdings sehr hoch, der Anteil der „Wochenfrauen“ oder auch Transsexuellen ist erheblich, was der Abwechslung natürlich sehr förderlich ist.

Ein Hauch von Amsterdam

stadtportrait1_DortmundWer der Lust auf Sex ohne Terminabsprache und Telefongespräche nachgehen will, dem sei die Linienstraße empfohlen. Diese Straße im Bezirk Innenstadt-Nord hinter dem Bahnhof dient schon seit 1904 als Arbeitsplatz für die Prostituierten. Sie ist etwa 200 Meter lang und mittels einem Stahlzaun dem Einblick von der Straße geschützt. Das Schild „Jugendliche unter 18 Jahren… usw.“ stammt aus dem Jahr 1957.
Hier herrscht ein Hauch von Amsterdam. In der kleinen Straße am Rande der Innenstadt sitzen die Damen des Gewerbes in Schaufenster zur Auswahl bereit. Verhandelt wird im lockeren Plausch und das Angebot vollzogen in den oberen Stockwerken. Auch hier ist die Palette vielfältig. Ca. 220 Frauen in 16 Häusern arbeiten in der Linienstraße. Freier mit den unterschiedlichsten Vorlieben, auch im bizarren Bereich, sollten hier alles finden um glücklich zu werden.
Noch ein Tipp für Menschen ohne Ortskenntnisse. Damit sie nicht durch Dortmund wandern, ohne die Linienstraße zu finden, und womöglich nach der ‚Nuttenstraße‘ fragen müssen, fragen Sie einfach ganz unverfänglich nach der Feuerwehrwache. Denn die Brandbekämpfer logieren direkt neben der Linienstraße…

Vom Strassenstrich zum Politikum

Bleibt zum Schluss für den Sexsucher noch die Straßenszene an der Ravensburgerstraße. Diese liegt hinter einem Baumarkt und ist nur mit dem Auto zu empfehlen. Im Laufe der letzten 2 Jahren ist der Straßenstrich allerdings fest in die Hand von Frauen aus Bulgarien gefallen. Blonde, deutschsprechende Damen wird man hier nicht mehr finden. Das Preisniveau orientiert sich am kleinen Geldbeutel, allerdings auch das der Hygiene. Gewarnt sei ausdrücklich vor Serviceangeboten ohne Kondom. Die Frauen habe zwischen den Dienstleistungen keine Gelegenheit zur Pflege. Und der kurze Spaß für kleines Geld sollte nicht die Gesundheit kosten. Die Dortmunder Nordstadt, vornehmlich die Ravensburgerstrasse, gilt mittlerweile als Sammelpunkt für Kriminelle aus Bulgarien. Waren es vorher so ca. 50 Frauen, die an den Bordsteinen standen, was von der Stadtverwaltung auch gewollt war, um die Prostitution zu kontrollieren, so sind es heute aufgrund der EU-Osterweiterung über 500 bulgarische Sexarbeiterinnen. Und einher geht damit auch Zwangsprostitution, Zuhälterei, Diebstahl usw.
Die Einführung der „Dortmunder Sexsteuer“ war dann wie ein Schlag ins Bienennest. Die Prostituierten, vor allem aber die Zuhälter „flohen“ vor der Steuer und wichen in die Mallinckrodtstrasse aus, wo Häuser gemietet oder einfach besetzt wurden und in kürzester Zeit wilde Puffs entstanden. Dieses Thema wird wohl noch einige Zeit die Stadtoberen beschäftigen.

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