Extasia kehrt zurück nach Zürich

Die Messe kehrt erstmals nach zehn Jahren nach Zürich zurück

Am ersten Mai-Weekend 2017 findet die Lifestyle-Erotikmesse „Extasia“ erstmals in der Messehalle Zürich statt. Damit ist den Veranstaltern ein ganz großer Coup gelungen. Die Messe ist Austragungsort einiger der wichtigsten Schweizer Messen. Von 2003 bis 2007 wurde “Extasia” jährlich in Zürich ausgetragen, zum letzten Mal im Hallenstadion. Nach einer einjährigen Pause fanden die Zürcher Exil in Basel, wo sie mit offenen Armen empfangen wurden. Neben Basel, wo die Messe jeweils Anfang Dezember über die Bühne geht, gibt es mit Zürich nun einen zweiten jährlichen Austragungsort des Events.

Vom 5. bis 7. Mai wird auf 5.000 Quadratmetern die Welt der Erotik in ihrer ganzen Pracht präsentiert. Die Messehalle Zürich bietet den edlen Rahmen für die größte Schweizer Erotikmesse „Extasia17“. Der Anteil weiblicher Besucher und Paare liegt bei über 42 Prozent, die Extasia bietet vielen Frauen die Möglichkeit, die Erotikindustrie und ihre Produkte und Attraktionen zu erforschen – ein Besuch auf dieser Messe gilt mittlerweile weitläufig als salonfähig. Eine Women only Zone mit Menstrippers und Shops mit Toys, exklusiven Dessous, Playmate-Accessoires sowie Frauen- und Paar-taugliche DVDs sorgen dafür, dass der weibliche Gast nicht zu kurz kommt.

Extasia 2017, Lexy Roxx, Amateur PornostarAls Extasia Cover Girl fungiert diesmal die 25jährige Berlinerin Lexy Roxx. Wer diesen Namen hört, denkt sofort an rote Haare, Tattoos heiße Autos und scharfe Clips. Bei ihr bekommt der Begriff „Carporn“ nämlich seine wahre Bedeutung. Sie ist Deutschlands meist gegoogelter Pornostar und nicht nur in Deutschland bekannt. Zudem spielt sie regelmäßig in vielen TV Formaten wie „XDiaries“, „Mieten, Kaufen, Wohnen“ oder „Die Superchecker“ mit. In ihrer Webcam Live Show erfüllt sie außerdem alle Wünsche.

An Tag acht bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ hat es das 27jährige Promi-Luder Sarah Joelle Jahnel aus Aachen (D) erwischt: Sie musste das Dschungelcamp als zweite Kandidatin verlassen. Sarah Joelle machte bereits durch ihre Beziehungen mit Immobilienmakler Marco van Reeken und „Unter Uns“-Star Bela Klentze auf sich aufmerksam. Auch eine vermeintliche Affäre mit Oliver Pocher machte die Runde. Die ehemalige „DSDS“-Kandidatin ging bei „Adam sucht Eva“ (RTL) nackt auf Partnerfang. Mit Busenfreundin Micaela Schäfer war sie in einem Fummel-Tape zu sehen. Im Dschungelcamp gab sie bekannt, dass sie einen Freund hat.

Extasia 2017, Sarah Joelle, Micaela SchäferNach 2012 und 2013 kehrt die 33jährige Micaela Schäfer an die “Extasia” zurück. Nach ihrer Wahl zur Miss Maxim sowie zur Miss Ostdeutschland wurde Micaela 2006 durch ihre Teilnahme an Heidi Klums erster Staffel von “Germany’s Next Topmodel” ins Licht der Öffentlichkeit katapultiert. Im Januar 2012 nahm sie an der sechsten Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ teil und belegte den vierten Platz: ihr Durchbruch. Seither ist sie Dauergast in der Yellow Press.

Stars: Lexy Roxx (Face of Extasia Zürich)
Special Guest: Micaela Schäfer & Sarah Joelle Jahnel

Weitere Mitwirkende:
Lena Nitro, Hotmendance (Triple Menstrip Show), Little Caprice, Lucy Cat, Pussykat, Biggi Bardot, Marcello Bravo, Aviva Rocks, Sophie White, Josy Black, Conny Dachs, Samy Fox, Jason Steel, Pietro, Lullu Gun, Milli Vanilli, Marc Aurel, Jacky Lawless, Shawn Kane, Lillie Privat, Axel, Lara Jolie, Miro, Samira Summer, Enrico u .a.

Attractions: Women only zone: Menstrippers,  3D-Kino, Erotik & Sex, Live Shows, Talk Zone, Shopping Paradise, Nackt-Shootings, Fetish Village: Dominas & SM, Latex Shows, Lack & Leder, Dragqueen, Airbrush, Aktfotograf, Erotic party: Tabledance, Burlesque, Tatoo & Piercing, Lesbo & Dildo Shows, Bars & erotische Süssigkeiten

Fotos und filmen erlaubt! Nur für privaten Gebrauch
Zutritt ab 18 Jahren (Ausweiskontrolle)

http://www.extasia.ch

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Melly erwartet Deinen Anruf…

Ich mache Telefonsex aus Lust und Leidenschaft und es ist immer wieder schön, mit Männern zu reden, die man gerade am Telefon kennenlernt und mit denen man zum Teil auch ganz vertraut reden kann.

Möchtest Du einer dieser Männer sein, mit denen ich eine schöne Zeit am Telefon verbringe, dann wähle einfach die Rufnummer und wir legen los. Ich arbeite in zwei Schichten und darum bin ich mal am Vormittag und auch mal am Nachmittag oder am Abend erreichbar. Sollte ich wirklich mal nicht an das Telefon gehen können, dann ist eine meiner Freundinnen dran.

Nun viel Freude beim Betrachten meiner Bilder und bis bald am Telefon!

Melly
Rufnummer: 09005-111225-611
[1,99E/Min. a. d. dt. Festnetz – mobil abweichend]

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Rückblick: So sahen die Schweizer „unsere“ Venus vor 10 Jahren…

Mit viel Trara wurde auch dieses Jahr die grösste Erotikmesse Europas, die Venus Berlin bereits im Vorfeld gelobt und hochstilisiert. Wir waren dabei und möchten Ihnen unsere Eindrücke natürlich nicht vorenthalten.

Kontaktblitz auf der VenusUns ist dieses Jahr eine Tatsache ganz speziell ins Auge gestochen: An fast jeder Ecke hörten wir unsere sich so heimisch anhörende Sprache. Noch in keinem Jahr zuvor sind uns so viele Schweizer-Besucher aufgefallen. Ungewöhnlich vor allem, dass viele Schweizer Besucher nicht etwa Sexshop-Inhaber waren, sondern dass es sich bei den meisten, die wir trafen, um private Besucher handelte. Leute, die sich ein Wochenende in Berlin an der Messe gönnten. Wir haben Paul aus Z. gefragt, warum er denn für ein ganzes Wochenende an die Messe komme, und seine etwas lapidare Antwort lautete: „Ich find das geil!“ Und als wir etwas nachhaken wollten, kam erneut die Antwort: „Ja s’isch eifach geil da¨“. Tja, was sollten wir da noch sagen oder gar fragen?

Die Venus ist sicher mal ganz klar ein Exhibitionisten-Treffen der ganz speziellen Art: Private Exhibitionisten in den ungewöhnlichsten Outfits von Gummi, Sklaven- oder Dominanzkleidung, Leute in aussergewöhnlicher, exotischer  Wäsche oder Halbnackte mischen sich mit ihren ‚Nachbarn’ in Strassenkleidern, egal, ob diese in Jeans und weissem Hemd oder im Zweireiher daherkommen. Es ist ein Haufen voller Paradiesvögel, deren Anblick nicht immer paradiesisch ist, allerdings aussergewöhnlich auf jeden Fall – von erotisch bis leicht amüsant.

Kontaktblitz auf der VenusNeuheiten waren dieses Jahr eher dünn gesät – dennoch haben diverse Produzenten es auch dieses Jahr geschafft, mit speziellen oder ungewöhnlichen neuen Produkten auf sich aufmerksam zu machen. Unmittelbar beim Eingang begutachteten wir die neuste Generation von Puppen – auch ein strammer Mann – aus dem tollen und vor allem echt wirkenden Material Silikon. Der Produzent liess es sich dann auch nicht nehmen, uns seine Erfindung zu demonstrieren. Nicht schlecht, wie diese „Damen“ ihre Hüften entweder rauf und runter bewegten oder in tollster Art und Weise zu  schwingen wussten. Einzelne Vagina-Modelle, die da lagen, haben wir angefasst! Die Schamlippen fühlten sich zu unserem grossen Erstaunen sehr echt an! Das hätten wir dann doch nicht gedacht. Wie sich allerdings ein Akt mit einer solchen Puppe – auch wenn sie noch so echt aussieht – anfühlen könnte, das bleibt bis heute – wahrscheinlich – des Produzenten Geheimnis. (Oder wessen Geheimnis könnte es sonst sein?)

Ein paar Meter weiter entdecken wir Miss Sofie! Miss Sofie ist allerdings nicht die neue Pornoqueen. Sie ist ein dünner, lachsfarbiger, doppelwandiger Einweg-Wix-Beutel, den man mit warmem Wasser füllen kann um dann seinen Schwanz in sie gleiten zu lassen. Wer seine Gedanken vom Beutel abwenden kann, könnte wohl durchaus mit dieser neue Erfindung ein tolles Erlebnis haben. So gut wie all die vielen Gummi-Vaginas auf dem Markt ist sie bestimmt, und unseren „Finger-Fühl-Test“ hat sie auf jeden Fall bestanden.

Eine süsse kleine Überraschung ist dem amerikanischen Designer Tony Levine mit seiner Quitsch-Ente für Damen gelungen! Ein witziges, wasserdichtes Bade-Entchen, das den Damen – oder eben nicht nur ihnen – ganz toll viel Spass verspricht, denn das hübsche Ding wurde weniger für die Badezimmer-Deko als für die Stimulation der heutigen, sich selbst liebenden Damen gedacht! Das sind „Vibrations“ vertuscht in Decorations. Ausser den schönen Glasdildos, die hier direkt am Stand geblasen wurden, ist uns, was wirkliche Neuheiten betrifft, des Weiteren nicht mehr aufgefallen, ausser, dass eine grosse Tendenz im Handel in Richtung SM-Spielzeug und -Filmen geht.

Caroline MonroeWie jedes Jahr waren die Bühnenshows für viele Messe-Besucher das Highlight schlechthin. Allerdings wurden die heissesten und gewagtesten Shows  direkt auf den Ständen der Aussteller gezeigt. Die Verleihung des Venus-Award hat gegenüber früheren Jahren, im Vorfeld der diesjährigen Messe stattgefunden. Wir haben diese Änderung gern gesehen, denn so standen die Gewinner während der Messe für Gespräche zur Verfügung, was sicherlich auch verkaufstechnisch positive Auswirkungen hatte.

Einer der Höhepunkte – wenn nicht sogar der Höhepunkt überhaupt – war der Besuch von Larry Flynt auf dem Hustler-Stand. Der weltberühmte Larry Flynt wurde dieses Jahr mit dem Venus-Award für Life Time Achievement geehrt. Hollywoodlike wurde er unter stürmischem Beifall einer grossen Menschenansammlung in seinem Rollstuhl über einen roten Teppich auf den Stand gerollt. Leider war ein Foto von ihm mit unserem Heft nicht möglich, aber er sagte, dass ihn unsere Publikation an seine Anfangszeiten erinnere und er hat uns darum ein Buch über sich geben lassen.

Etwas haben wir an der diesjährigen Venus vermisst: Es fehlten ganz klar die XY-Shows, aber auch die Shows von Love Tabu mit ihren Superstars wie Julie Ashton und Sunset Thomas. Dafür drängten sich die Zuschauer vor all den anderen Bühnen der Aussteller. Teilweise minutenlang harrten sie aus, bis wieder eine sexy Maus vor die Foto- oder Film-Kamera hüpfte und sich für die geifernden Zuschauer aufreizend bewegte und alles was sie hatte, zur Schau stellte. Nicht selten gab es kleinere Rempeleien, Stösse in die Rippen oder in die Halsgegend, weil der Vordermann dem Hintermann im Blickwinkel stand und somit vielleicht die Traum- oder Lieblingspussy des Filmers verdeckte.

Show auf der VenusEin Live-Experiment mit einer Domina, die im realen Leben eine Domina an der legendären Herbertstrasse ist, haben wir auch gewagt: Diese ging gezielt ins Publikum, suchte sich wahllos jemanden raus, sprach kein Wort mit ihm (es war unmöglich, dass er sie kannte!) und gab ihm dann zuerst links, dann rechts eine Ohrfeige. Dann war sie sowas von dominant, dass er ihr auf den Stand folgte, wo sie ihm befohlen hat, sich auszuziehen und ihr als Fuss-Schemel her zu halten, während sie für Hobbyfotografen genüsslich posiert hat und gleichzeitig den Film aus der Herbertstrasse promotet hat. Damit war aber noch nicht Schluss, denn sie hatte sich spontan dazu entschlossen, mit ihm eine Life-Performance vor Publikum zu machen, selbstverständlich vor den Augen seiner geschockten Freundin…

Der grosse Negativ-Punkt an der Messe war klar die grosse Besucher-Menge. Wir mussten uns richtig durch die Menschen ellbögeln und hatten darum teilweise richtige Schwierigkeiten, auf Zeit an unseren Terminen zu erscheinen.

Aus dem Kontaktblitz

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Um Ausreden nie verlegen…

Goldy, Klaus Goldberg

Typisch Mann – für alles haben sie eine Ausrede; zum Beispiel wenn es darum geht, im Haushalt mit anzupacken oder mit den Kindern etwas zu unternehmen. Es ließen sich unzählige Ausreden aufzählen. Männer sind da sehr erfinderisch und den Fantasien absolut keine Grenzen gesetzt.
Doch noch einfallsreicher und erfinderischer sind Männer, wenn es darum geht, Ausreden zu erfinden, um Huren eine Abfuhr zu erteilen. Also ehrlich – Hut ab – was ihr da so auf dem Kerbholz habt, das gehört eigentlich schon ins Guinnessbuch der Rekorde.

Es geht schon am Telefon los. Da wird nach allem Möglichen gefragt: Konfektionsgröße, BH-Größe, rasiert oder nicht rasiert, ja selbst ob sie gerade ein rotes Höschen oder ein schwarzes trägt. Doch dann geht es ans Eingemachte, den Preis! Ups, ein bisschen teuer. Geht es nicht ein bisschen preiswerter? Nee, geht nicht! Na ja, ich überlege das mir noch mal. Na gut, dann überleg!
Jetzt fragt man sich natürlich, was der jetzt eigentlich überlegt. Die Farbe des Höschens hat gestimmt, die Konfektionsgröße und der Rest auch, also kann es doch nur am Preis gelegen haben. Ja klar, der Preis! Aber warum sagt er es denn dann nicht, warum versucht er da, eine Ausrede zu finden? Ich überlege es mir noch, na Mensch Junge bist du geil oder nicht? Das ist wohl eine der blödesten Ausreden, aber eine der Meistgewählten.

Nicht viel Fantasie wird dabei an den Tag gelegt, wenn es heißt: Ich melde mich dann nochmal. Ja, nur an welchem Tag, in welchem Monat oder in welchem Jahr hat er nicht gesagt. Ich melde mich dann nochmal. Tolle Ausrede!

Ganz geil ist auch: „Das ist mir zu weit weg!“. Bitte? Das ist mir zu weit weg!? Ja, hat der in Amerika im Weißen Haus angerufen oder bei einer Lady in Berlin? Wie lange fährt man denn von einem Ende der Stadt zum anderen? 60 Minuten. Also ehrlich, für einen geilen Fick mit einer tollen Frau würde ich auch drei Stunden fahren. Nein, er meint, es ist zu weit weg. Tja, da kann man nichts machen. Vielleicht sollte er mal bei seiner Nachbarin klingeln, aber die wohnt dann wahrscheinlich auch zu weit weg!

Im Bordell sieht das alles natürlich ganz anders aus. Der Herr sitzt im Empfangsraum und alle Mädels laufen wie auf einem Catwalk an ihm vorbei, jede stellt sich brav vor. Na Schätzelein, wollen wir es uns gemütlich machen? Der Mann von Welt sagt natürlich nicht, hau ab du doofe Nuss, du gefällst mir nicht. Nein, er erfindet eine Ausrede. Ich stehe mehr auf Blondinen. Tja, da kann sie nicht mithalten, denn sie kommt gerade vom Friseur und hat jetzt rote Haare. Glaubt mir, die hätte auch blond sein können, er aber hätte dann auf Rothaarige gestanden.

Ok, acht sexy Girls laufen an ihm vorbei und stellen sich vor. Die Letzte von den Acht fragt nun: „Welche Lady darf es denn sein?“ „Äh ja, keine, denn ich habe mein Portemonnaie im Auto liegen lassen.“ Raschen Schrittes verlässt er das Etablissement und war nie wieder gesehen. Geile Ausrede!
Auch gern genommen wird: „Ach herrje, ich habe gar nicht so viel Geld dabei!“. Na klar, man(n) geht in den Puff mit 10,- € in der Tasche. Faule Ausrede. Im Übrigen eine sehr häufig benutzte Ausrede.

Die Nächste kommt bei den Ladys in den Bordellen auch immer sehr gut an. „Ich kann gerade nicht.“ Äh? Ich kann gerade nicht? Was ist das denn bitteschön? Da geht ein Mann in den Puff und sagt, ich kann gerade nicht? Hat es ihm die Sprache verschlagen oder hat er Zungenlähmung bekommen oder wurde er gar just in diesem Moment impotent?

Ich weiß es auch nicht, aber eines weiß ich: Männer sind nie um eine Ausrede verlegen.

In diesem Sinne….
…ich muss mal ganz schnell weg, denn mein Hamster ist gerade gestorben!

Euer Goldy

Text und Bild aus der BIZ 01/2011

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Sexy Weihnacht…

Weihnachten – das ist die Zeit, mit der wir sofort einige Dinge in Verbindung bringen. Dazu gehören nicht nur der Weihnachtsbaum und weißer Schnee, sondern vor allem appetitanregende Gerüche & Gewürze, schmackhafte Speisen, herzerwärmende Geschichten und freudespendende Geschenke. Aus diesem Grund haben wir unser Weihnachtsspecial mit diesen Themen bestückt… natürlich nicht ohne eine Prise Erotik und Sex!

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Aphrodisiaka- Lebensmittel, die Lust machen
Früher hat so manche Kräuterfee ihr Wissen mit auf den Scheiterhaufen genommen, weil sie Tinkturen braute, die die Potenz fördern oder Frauen gefügig machen sollte. Wenig später wurden sie dann als Hexen verbrannt, weil die Pülverchen nicht so wirkten, wie sie sollten. Heutzutage braucht man(n) keine Hexen, sondern versucht es mancherorts auf eigene Faust mit gebratenen Stierhoden, grünen Austern oder spanischer Fliege. Mit zweifelhaftem Erfolg.
Doch das Gute liegt so nah. Zahlreiche Aphrodisiaka haben wir schon zu Hause oder sind in fast jedem Supermarkt erhältlich.
Aber wer ein Wunder und eine Erektion nach dem Genuss einer Erdbeere mit Chili erwartet, der sei gewarnt. Aphrodisiaka sind keine Medikamente sondern lustfördernde Stoffe. Es kommt auf die Dosierung und noch vielmehr auf die Stimmung an. Der Genuss und die Sinnlichkeit müssen im Vordergrund stehen, damit die Liebe eine Chance hat.

Chili:
Chili macht nicht nur unser Essen feurig, sondern seine Schärfe löst einen Schmerz aus auf den der  Körper mit der Ausschüttung körpereigener Opiate reagiert. Diese Endorphine sind Stoffe, die uns schmerzunempfindlich, glücklich und euphorisch machen. Sie sorgen für einen rauschähnlichen Zustand. Zudem reizt die Schärfe den urogenitalen Bereich. Scharf macht scharf…

Muskat:
Die Muskatnuss ist nicht nur in geschmacklicher Hinsicht ein Highlight, sie enthält das erotisierende, ätherische Öl Myristicin, dessen Hauptbestandteil auch die Ausgangssubstanz für Ecstasy darstellt.

Pfeffer:
Den luststeigernden Effekt verdankt der Pfeffer dem hohen Gehalt an ätherischen Ölen und dem Alkaloid Piperin, das durch seine Schärfe das innere Feuer entfacht und die Schleimhäute der Genitalien reizt. Wichtig: Pfeffer immer frisch mahlen oder zerstoßen, vorgemahlener Pfeffer hat keine Wirkung mehr!

Zimt:
Das exotische Gewürz ist stangenweise aphrodisierend, denn auf die Hülle kommt es an. Beim Zimt dreht sich alles um die Rinde, die wir als Zimtstange kennen.
Frauen sollen sexuell aktiver sein,  wenn sie Zimt gegessen haben, heißt es. Als ob dazu Zimt notwendig wäre… Fakt ist, dass Zimt durch die ätherischen Öle die Lust beider Liebender steigert. Mit Zimt lassen sich zauberhafte Gerichte mit Geflügel zaubern. Aber auch als Dessert ist es nicht nur zu Weihnachten ein Gedicht. Auch Birnen haben mit einem Hauch Zimt einen ganz feinen Geschmack.

Gewürznelke:
Cheiriantin heißt das Zauberwort bei der Gewürznelke. Ein Öl, welches einen Schwellreflex bei den Schwellkörpern des Gliedes verursacht. Daher ist die Gewürznelke kein klassisches Aphrodisiakum, sondern eher ein erektionsförderndes Mittel. Die Gewürznelken sind in geringer Dosis ein sehr vielseitiges Gewürz, welches hierzulande aber fast nur ein Schattendasein beim Rotkraut führt.
Eine zerstoßene Gewürznelke mit schwarzem Pfeffer gemischt, macht ein schnödes Fischgericht zum erotischen Gaumenschmaus.

Vanille:
„Schatz der Tropen“ wird Vanille, das eines der teuersten Gewürze der Welt ist, gern genannt. Mit ihrer verführerischen Süße ruft sie im Körper ungeahnte Glücksgefühle hervor, die Stress und Angst vergessen lassen. Losgelöst von schweren Gedanken steht einer sinnlichen Verführung nichts mehr im Weg.
Vanille aromatisiert neben Süßspeisen  auch Fisch- und helle Fleischgerichte.

Schokolade:
Schokolade macht glücklich und enthält Phenylethylamin, einen Stimmung machenden Wirkstoff, den der Körper im Gehirn bildet, wenn man verliebt ist. Die Wirkung von Schokolade wurde eindrucksvoll im Film Chocolat beschrieben.
Wer auf die aphrodisierende Wirkung der Schokolade setzt, sollte besonders auf Qualität achten. Besonders gute dunkle Schokolade kann Wunder bewirken. Schokolade mit Chili oder mit Pfefferminz ist ein idealer Einstieg in die Liebesnacht.

Kandierte Früchte und Fruchtliköre:
Der kandierten Orangenschale wird eine lustfördernde Wirkung nicht zu Unrecht zugesprochen. Aber auch hier kann man gleich zum Orangenlikör greifen, der die gleiche Wirkung hat.
Kandierte Orangen und Orangenlikör passen besonders gut zu hellem Fleisch, Fisch und natürlich Desserts. Crèpe Suzette, ein Eierkuchen, der mit Grand Manier flambiert wird, bildet einen reizvollen Abschluss eines Menüs.
Auch der Himbeer-Chililikör ‚Schatzi‘ hat eine sehr anregende und lustfördernde Wirkung.

Erdbeeren:
Schon Julia Roberts machte es uns in „Pretty Woman“ vor: Wenn eine wunderschöne Frau von einer reifen Erdbeere abbeißt, können selbst Traummänner wie Richard Gere nicht widerstehen. Dabei verzaubert die rote Frucht nicht nur optisch, sondern wirkt auch noch als luststeigernder Vitaminspender. Das Vitamin C beeinflusst die Steuerung der Sexualhormone und kräftigt das Abwehrsystem.
Frische Erdbeeren mit gestoßenem Pfeffer und dazu ein Glas Champagner – das ist ein ideales Dessert, was nicht belastet, sondern beflügelt.

Feigen und Granatapfel:
Früchte vom Baum der Erkenntnis schmiegen sich an den Gaumen und sorgen für einen Wohlgenuss. Die aufgeschnittene Frucht erinnert etwas an die Weiblichkeit.
Aber auch der Granatapfel (sehr reich an Vitamin C) ist optisch, geschmacklich und erotisch ein Highlight. Die Kerne der Frucht mit Prosecco genossen, und schon öffnet sich das Tor zum 7. Himmel.

Spargel:
Ein Lustmacher, der nicht nur wegen seiner phallusartigen Form auf sich aufmerksam macht, ist der Spargel. Egal ob weiß oder grün. Das Edelgemüse bringt den Wasserhaushalt des Körpers in Schwung, ist kalorienarm und erzeugt eine angenehm erotisierende Wirkung.

Muscheln, Austern, Kaviar und Co.:
Casanova behauptete täglich bis zu 50 Austern zu schlürfen, um seine Manneskraft zu stärken. Nun gut, 50 müssen es nicht sein. 6 oder 12 tun es auch, wenn sie denn munden. Auch der Belugakaviar hat ungeahnte Kräfte, man(n) muss ihn aber mögen und sich leisten können. Und Muscheln bieten auch was fürs Auge. Bei näherer Betrachtung weiß man schnell, warum die Vulva Muschi heißt 😉
Die edlen Meeresfrüchte enthalten viel Zink. Zink steigert die Produktion des Sexualhormons Testosteron und hilft dabei den Nachrichtenfluss zwischen den erotischen Zentren des Gehirns zu beschleunigen.

Champagner:
Schlechthin wird dieser Sekt aus Frankreich in den Edelbordellen verkauft. Nicht ohne Grund. Denn Champagner hat eine sehr belebende Wirkung. Natürlich tut es auch ein guter Sekt oder Prosecco. Aber hier sollte man(n) nicht knausern, will er zum Ziel kommen.
Champagner, auch als ‚Puffbrause‘ bekannt, wird nicht ohne Grund in zahlreichen Edelbordellen und Nachtclubs serviert.

Fenchel:
Fencheltee hat eine sehr beruhigende Wirkung. Aber auch das Gemüse hat einen positiven Einfluss auf die Libido.

Petersilie:
Der Tausendsassa aus Omas Garten ist in unserer Küche kaum wegzudenken. Aber auch als Liebestrunk eignet sich Petersilie. Ihre ätherischen Öle reizen die Harnwege sowie den Uterus und sind damit sexuell erregend. Zudem sorgt die Petersilie auch für einen guten Mundgeruch, was sicher ebenfalls fördern ist beim „Ankommen am Ziel“…

Text und Bilder aus der BIZ 01/2011

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Public Disgrace: Die (einvernehmliche) Öffentliche Erniedrigung

 

Steve Holmes in Berlin im Sommer. Das bedeutet ganz sicher eins, es wird heiß. Frage: Wie heiß? Verdammt heiß, spätestens wenn in sexy Dessous über die Oberbaumbrücke auf allen Vieren gekrochen wird. Spätestens wenn Radfahrer fast auf die Fresse fliegen, weil sie nicht glauben können, was sie gerade gesehen haben. Spätestens wenn eilig herbeigerufene Polizisten oder das Ordnungsamt wieder abziehen müssen, weil alles, was bei Public Disgrace getan wird, legal ist.

img_0462Steve Holmes kennen einige bereits aus seinen Hardcorefilmen. Seinen Namen hat er in Anlehnung an den bekannten Pornostar John Holmes aus den 70er Jahren gewählt. Mitte der 90er Jahre drehte er seinen ersten Pornofilm und stieg innerhalb kürzester Zeit zu Deutschlands international meistgebuchten männlichen Darsteller auf. In den Jahren 2005 und 2006 erhielt er den begehrten AVN-Award als „Bester Darsteller“ aus dem Ausland. Weltbekannt wurde Steve Holmes allerdings erst mit seiner Serie Public Disgrace. Dabei geht es um die spielerische Erniedrigung einer oder zweier Frauen (die Subs) im BDSM-Stil durch einen männlichen oder weiblichen Dominos an öffentlichen Plätzen wie dem Brandenburger Tor, Kudamm oder Alexanderplatz. Danach wird in ein Café, Club oder gar Restaurant gegangen, wo es dann richtig abgeht. Alle, die wollen, sind zum Zuschauen oder spontanen Mitmachen eingeladen. Getränke sind gratis, fi**** tun aber nur die Profis.

img_0521Mit seiner Crew zieht er jedes Jahr von Stadt zu Stadt und sorgt für ordentlich Aufregung. Nur wenige Formate sind derzeit so bekannt wie Public Disgrace. Wer denkt, es handelt sich hier nur um ein etwas krasseres Programm als normal, der war noch nie live dabei. Lullu und ich hatten das Glück als Darsteller gebucht zu werden und ich kann euch somit aus erster Hand berichten, was da abging. Soviel kann ich schon mal sagen, es war eine völlig neue Erfahrung für mich und ist mit dem üblichen Darstellerdasein nur schwer zu vergleichen. Was mich erwartete bei einem solchen Dreh, war mir bereits bekannt aus seinen Filmen und einigen Erzählungen. Denn schon im Vorgespräch warnte er mich davor, es nicht zu locker anzugehen. Denn was wir tun, ist zwar legal, nichtsdestotrotz eine Gradwanderung auf Messers Schneide. Etwas zu viel Spanking auf der Straße oder die falschen Leute im Hintergrund und es ist illegal…

img_0455Am 15.07.2015 war es endlich soweit. Lullu und ich waren zu 9 Uhr in ein Hotel am Lützowplatz bestellt. Steve öffnete uns die Tür. Er hatte ein ganzes Apartment gebucht. Den Platz brauchte er auch für seine ganzen Requisiten wie Peitschen, Dildos, Klammern, Seile, Ketten, Handschellen, Pugs, Masken und einige Outfits für die Girls. Lullu ging gleich in die Maske und ich hatte Zeit, mich mit den rumliegenden Spielsachen anzufreunden sowie einen ordentlichen Kaffee zu trinken. Nach und nach trafen weitere Leute ein. Sie gehörten alle zum Team. Drei Kameraleute, zwei Fotografen, etwa 6 Sethelferinnen und ein Mann für alles (außer für den Garten 🙂 Jeder wurde mit einem Walkie-Talkie ausgestattet, so dass Steve während des Drehs immer die Möglichkeit hatte mit allen in Verbindung zu stehen. Das war gut so, denn – wie ich schon sagte – es ist nicht ganz ohne, sowas abzudrehen.

Steve hatte sich im Vorfeld genau über die Gesetzeslage informiert und weiß genau, was er darf und was nicht. Um kurz auf die Gesetzeslage und die Gleichschaltung von Männern und Frauen einzugehen: Alles was bei Public Disgrace gezeigt wird, ist völlig legal. Solange es mit einer Frau ist, die dominiert wird und kein Mann. Denn das wäre strafbar. Sorry, liebe männliche Sklaven.

img_0549Für die ersten Außenaufnahmen entschied Steve sich für die Oberbaumbrücke, die Friedrichshain mit Kreuzberg verbindet. Mit zwei vollen Vans fuhren wir gegen 12 Uhr los. Lullu war die Aufregung ins Gesicht geschrieben, von der aber nichts mehr zu sehen war als der Dreh startete. Julie war die Dom und Lullu die Sub. Steve hielt sich diesmal im Hintergrund und gab fleißig Anweisungen durch sein Walkie-Talkie. Ich konnte mir die Szenerie von nahen anschauen und war mindestens genauso geschockt bis erregt wie umherlaufende Passanten. Als Lullu dann endlich blank zog und über den Boden krabbelte, feuerten sie ein paar Passanten an. Eine Straßenmusikergruppe kam jetzt auch in Wallungen und klimperten wild auf ihren Instrumenten. Radfahrer verdrehten sich sprichwörtlich den Hals beim Vorbeifahren. Mir wurde klar, dass dies hier etwas besonderes war. Nach etwa 15 Minuten war es schon vorbei. Steve gab Anweisungen an alle: „Zurück zum Van, Abfahrt in 3 Minuten.“ Er versuchte stets die Aufnahmezeiten kurz zu halten, um unnötigen Stress mit Behörden oder Passanten zu vermeiden.

Wir wollten gerade losfahren, als eine ältere Frau um die 50 zu uns an den Van kam und mit Steve sprach. Sie unterhielten sich kurz und natürlich wollte ich wissen worüber sie sprachen. Er erzählte mir, dass diese Frau schon lange ein Fan von Steve Holmes ist und bot sich als Sub für die nächste Produktion an. Unglaublich. Ich war überrascht, aber nicht geschockt. Nächster Halt Siegessäule. Dort wurde Lullu dann von Julie nochmal so richtig rangenommen. Also mit Paddel und Klammern verwöhnt. Wieder konnte ich sehen wie einige Passanten uns aus sicherer Distanz beobachteten. Man spürte richtig die Erotik in der Luft und ich glaube, bei dem einen oder anderen Mann wurde es in der Hose auch ziemlich eng. Nach weiteren 15 Minuten hieß es dann: „Zurück zum Van, Abfahrt in 3 Minuten.“

img_0569Wir fuhren in eine Bar am Rosenthaler Platz. Der Besitzer wusste selbstverständlich Bescheid und alles war abgeklärt. Den Gästen wurde schon am Eingang gesagt, dass hier ein Porno produziert wird und sie herzlich eingeladen sind dem beizuwohnen. Unter Abgabe einer Einverständniserklärung mit ID-Shots für die Aufnahmen dürfte man mit interagieren. Beispielsweise mal mit dem Paddel auf den Po hauen. Oder Münzen in einen Münzbeutel werfen, der wiederum mit Klammern an den Schamlippen befestigt war. Ich weiß nicht exakt warum, aber wir sammelten gut Geld ein und der Beutel wurde Zusehens schwerer und damit auch das vermeintliche Leid der Sub. Jetzt begann der wahre Hardcoreteil der Produktion und ich brachte mich auf einer Couch in Position. Mir gegenüber saßen etwa 10 Personen, Gäste, Pornohungrige wie auch immer; sie klatschten in die Hände als Lullu auf allen Vieren in Richtung meines Schrittes kroch. Schnell fand sie etwas in meiner Hose, was ihr und mir gefiel. Immer mehr Gäste bildeten langsam einen Kreis um uns herum und staunten mit offenen Kinnladen. Steve unterbrach kurz und deutete auf die Kameramänner hin, die genügend Platz brauchten für ihre Aufnahmen. img_0817Aus dem Kreis wurde ein Halbkreis. Steve kam nun auch dazu. Seite an Seite sitzend ließen wir es uns gutgehen. Die Zuschauer kamen jetzt mit ihren Handys immer näher und fingen an nach Selfies zu fragen, während wir bedient wurden. Schließlich wurde es heftiger. Wir zeigten, was wir beim Porno gelernt hatten und so kam es wie es kommen musste. Nach einer kleinen Trinkpause wurde das Finale eingeleitet. Steve hockte sich als erster über Lullu und brachte seinen Cumshot unter dem Gejohle der Anwesenden hervor. Bei mir war es nun 1 Minute vor 12 und ich positionierte mich ebenfalls über Lullus Kopf. Ich spürte schon den aufsteigenden Druck in meiner Fleischpeitsche als plötzlich aus dem Off hinter uns ertönte: „Cut! Stop! Die Polizei!“ Tatsächlich, zwei freundliche Beamte standen an der Eingangstür und wollten wissen, was abgeht. Steve und der Besitzer sprachen mit ihnen. Die Polizisten schauten verwundert, als Steve ihnen eine ordentlich aufbereitete Mappe mit Gesetzestexten unter die Nase hielt. Sie zogen wieder ab, baten aber darum, die Aufnahmen für heute zu beenden. Steve stimmte zu. Ich nicht, ich wurde allerdings auch nicht wirklich gefragt. Ahhhh, so kurz vor dem Cumshot zur Aufgabe gebeten zu werden passiert echt nicht oft. Eigentlich nie. Ok, egal, es hieß wieder: „Zurück zum Van, Abfahrt in 3 Minuten.“ Wir fuhren wieder zum Hotel zurück. Mittlerweile war es jetzt 19 Uhr durch. Die Zeit verging viel zu schnell. Steve lud uns alle noch abends zum Essen ein. Was wir dankend annahmen, da so ein Dreh echt hungrig machte. Steve erzählte uns später noch Anekdoten aus der Vergangenheit und über die Anfänge von Public Disgrace. Wir waren fasziniert  und ich versprach ihm, einen Bericht darüber zu schreiben. Was ich hiermit getan habe. Also haut rein und vielleicht trifft man sich ja mal auf der Straße in einer ungewöhnlichen Situation.

Jason Steel

Text und Bilder aus der DD 05/2015

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Backstage: CamgirlFarm

Das ist wahrscheinlich mit Abstand die beste Sex-Produktion des Jahres 2013 gewesen. Nein, ich übertreibe wirklich nicht. Es waren mehr als 20 Personen an der Produktion beteiligt;  darunter Stars wie Lena Nitro, Conny Dachs, Paula Rowe, Mario Fash und die frisch gebackene Venusgewinnerin Julie Hunter. Hier wurden fast drei Wochen am Stück mit professioneller Ausrüstung gedreht. Tatort waren die Beate Uhse Studios Am Tempelhofer Ufer.

img_9159Man munkelt, dass die Kosten locker im fünfstelligen Bereich liegen. Es handelt sich dabei um eine mehrteilige Erotik-Serie, die wie in einer Soap, über den Alltag einer Cam-Agentur erzählt. Da ist der sympathische Chef Larz Jackson, der als einziger in der Agentur keinen Sex hat. Frei nach dem Motto:“Mal die linke, mal die rechte Hand!“ erträgt er die vielen Sexaffären seiner Mitarbeiterinnen und nutzt diese sogar gewinnbringend aus. Skrupellos nehmen die Überwachungskameras alle Details der Eskapaden auf. Wie beispielsweise die zwei Fi**szenen vom ‚Nerd‘ Frank (den hab ich gespielt… hehe) mit der Sekretärin Selina Blow und der Camgirl-Milf Kitty Wilder. Natürlich waren auch ein paar echte Kameramänner mit am Start. Insgesamt war die Produktion sehr durchorganisiert. So gab es für jeden Tag einen genauen Drehplan, der sogar flexibel genug war, auch Szenen tauschen oder vorziehen zu können. Jeder Darsteller erhielt ein Drehbuch, eine Rollen- sowie Szenenbeschreibung, eine Tagesübersicht aller geplanten Drehs mit den jeweiligen Darstellern. Außerdem waren weitere Personen zuständig für die Kostüme, Requisiten, Maske, Verpflegung und Technik. Für die Besetzung der Spielrollen wurde sogar eigens ein Casting gemacht, von dem ich Euch kurz erzählen will. img_9221Also erstens, das Casting war für mich kein Problem. Es hat Spaß gemacht, aufgeregt war ich trotzdem. Zuerst wurde mir der Produzent vorgestellt, dann der Regisseur, der es sich nicht nehmen ließ, mich direkt zu casten. Er spielte eine Camgirldame mit Vollbart, die mich verführen will. Meine Rolle war ‚Nerd‘ Frank, der völlig verklemmt ist und Angst vor Menschen hat. Schlimmer gar, ich wurde zur männlichen Jungfrau gemacht. Selbstverständlich blieb ich wie immer standhaft und konnte mit meiner gespielten Knabenhaftigkeit den Regisseur überzeugen. Zum Abschluss haben wir noch über die Besetzung gesprochen und ich erhielt einige Details zum Drehplan. Daran sieht man im Übrigen wieder, dass der Anspruch an Hardcore-Produktionen insgesamt gestiegen ist. Also insofern reicht es eben nicht nur vor der Kamera gut ficken und stöhnen zu können. Man sollte ebenfalls über schauspielerische Fähigkeiten verfügen. Zumindest den Ehrgeiz haben, es zu versuchen, wenn man in anspruchsvolleren Sexstreifen mitwirken will. Was ja häufig bei vielen Amateuren ein Problem ist, da sie in der Regel keine Erfahrung haben bei Sex-Handlungen mit Story. Dennoch waren auch ein paar ganz neue Gesichter aus dem Amateurbereich mit dabei. Und in dieser Produktion gab es starke Unterstützung durch Conny Dachs. Der Pornoveteran war Regieassistent, Seelsorger, Ratgeber, Spaßmacher und natürlich Darsteller vor der Kamera. Bekennenderweise bin ich ja ein Connyfan der ersten Stunde, schon seit den 90ern, wo er noch die Gina Wild-Castings gemacht hat. Da habe ich selber noch wichsend vor dem Fernseher gesessen und heute? Bei einer der Fi**szenen half mir Conny aus der Hose, während ich Kitty Wilder durchballerte. Keine Sorge, niemand wird es in der Szene merken.

img_9249Rundum muss ich sagen, war es eine tolle Produktion mit vielen interessanten Leuten. Das ganze Team hat tolle Arbeit geleistet. Also ich bin schon echt neugierig zu hören, was die ersten Stimmen sagen werden über diese Serie. Es wird sicherlich für einige Aufmerksamkeit in der Branche sorgen und man(n) darf echt gespannt sein, ob diesem Format noch weitere Teile folgen werden. Potential ist vorhanden und wer schon mal mehr sehen will. Kann auf YouTube „Camgirlfarm 2013 Backstage“ eingeben oder direkt in meinem YouTube-Kanal SexzessivTV nach dem Beitrag schauen.

Jason Steel

Text und Bilder aus der DD 01/2014

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CFNM Party: Fleischbeschauung und Sklavenolympiade

Die Abkürzung CFNM steht für „Clothed Female, Naked Male“, und macht deutlich, um was es bei dieser Veranstaltung geht: Nackte (und devote) Männer stehen den anwesenden Damen zur Verfügung für SM-Spielchen aller Art.

11-2009-070aaEinmal im Monat veranstaltet Lady Yasmin diese besondere Party für Frauen, die schon Erfahrungen in diesem Bereich haben oder diese erst sammeln wollen und bringt dazu die Menschen zusammen, welche diese Leidenschaft verbindet. Auf der einen Seite die Männer, die sich an diesem Abend den anwesenden Ladies ausliefern. Sie sind hier, um sich den hier aufgestellten Regeln zu unterwerfen und zu tun, was verlangt wird. Das fängt an mit einer Vorstellungsrunde, die dazu dient, ihre Wünsche und Tabus zu verraten, und der Fleischbeschauung, der sie sich – natürlich nackt – stellen müssen und geht über zu allerlei SM-Spielchen, die sich die Damen im Laufe des Abends einfallen lassen. Diese reichen von spielerischem Exhibitionismus über gezeigte Masturbation bis hin zu BDSM. Ausgelebt werden zahlreiche Fantasien sowohl der Männer, wie auch der Frauen. Wobei man hier deutlich darauf hinweisen muss, dass bei einer CFNM Party die Damen die Hauptpersonen sind und das Sagen haben. Sie bestimmen, was gemacht wird, und sind der aktive Part jeder Veranstaltung. Die Männer sind dazu da, die Frauen zu verwöhnen! Und das funktioniert richtig gut, wenn man Lady Yasmin Glauben schenkt.

img_2307Pro Abend nehmen etwa 20 bis 30 Personen teil und das nur nach Voranmeldung, weil die Plätze limitiert sind. Damit kann man durchaus von einer geschlossenen Gesellschaft sprechen. Etwas mehr als die Hälfte machen die Männer aus, die restlichen Plätze sind von dominanten Frauen belegt, die hier erscheinen, um ihre dominanten Gelüste auszuleben. Im Gegensatz zu anderen SM-Veranstaltungen sind die hier anwesenden Damen keine professionellen Domina, sondern private Besucherinnen mit entsprechenden Neigungen. Auch Paare sind hier willkommen und gern gesehen.
Der Eintritt für die unterwürfigen Männer beträgt 65 Euro, wobei hier bei rechtzeitiger Anmeldung und Überweisung (mindestens 14 Tage vorher) bis zu 20 Euro eingespart werden können. Auch die Damen zahlen (etwas kleineren) Eintritt, haben aber die Möglichkeit mit einem Beitrag zum Buffet nochmal 10 Euro zu sparen.
Die jeweilige Veranstaltung dauert etwa 5-6 Stunden in einer eigens angemieteten Location. Seit einem Jahr bietet die BDSM Lounge in Berlin-Neukölln den Party-Teilnehmern ihre Räumlichkeiten und die hier zur Verfügung stehenden Geräte & Spielsachen an.

dsc02417Lady Yasmin führt mit strenger und kreativer Hand durch den Abend, wobei ihre 12-jährige Erfahrung in einem eigenen SM-Studio sicher vom Vorteil ist. Als Veranstalterin weiß sie aber um die Freiheiten, die sie den anwesenden Damen lassen muss, und sorgt daher dafür, dass genügend „freie Spielzeit“ angeboten wird. Diese Vorgehensweise stößt bei allen Beteiligten auf Wohlwollen und entsprechend positiv fallen Feedbacks aus, wie z.B. von Tommy, dessen abschließendes Fazit sagt, „dass man dort als Neuling auf keinen Fall ignoriert oder überstrapaziert wird. Die Damen, die sich dorthin begeben sind meines Erachtens nach sehr Erfahren und wissen was sie tun.“

Text und Bilder aus der BIZ 06/13

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Erotische Fantasie ist gefragt…

Im Zeitalter von Internet und YouPorn wird unsere (erotische) Vorstellungskraft immer weniger gebraucht. Leider! Anstatt die Erotik in unserer Beziehung zu kräftigen, neu zu entfachen, wiederzuentdecken oder zu intensivieren, verlassen sich viel zu viele auf rein visuelle – und platte – Reize. Wo bleibt bei so viel Porno in unserem Alltag die Fantasie!? Wo bleibt da die Erotik!?

cid_635f39ab-10df-4663-92ab-5fb915b312dfEin erotisches Malbuch für Erwachsene ist ein erster Schritt in die richtige Richtung!
25 Bilder voller knisternder BDSM-Erotik warten darauf, durch Sie zum Leben erweckt zu werden.
Wunderschöne Frauen in frivolen Posen wollen von Ihnen ausgemalt werden. Leere Sprechblasen laden dazu ein, Ihrer Fantasie Ausdruck zu verleihen oder diese Ihrem Partner mitzuteilen.
Es sind keine pornografischen, sondern ästhetische und vor Erotik knisternde Bilder.

Vorlage für die 25 Erotikzeichnungen sind Fotografien des bekannten Fetisch-Fotografen Roman Kasperski. Diese sind handverlesen und wurden in liebevoller Kleinarbeit von der Grafikdesignerin Marion Terasa in Ausmalbilder umgewandelt.

Überraschen Sie Ihren Partner mit dieser außergewöhnlichen sexy Idee und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf beim gemeinsamen Ausmalen und Texten. Der nächste Schritt nach dem Ausmalen wird Ihnen sicher noch mehr Freude bereiten…

Ein echter Spaß für experimentierfreudige Paare! Nicht nur zu Weihnachten!

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Doppelleben: Die Domina vom Amt

Ihr habt sicher auch jemanden in Eurem Freundeskreis – Diejenigen, die eigentlich nichts alleine auf die Reihe bekommen und denen man ständig helfen muss. Ich habe auch so einen speziellen Freund, der allerdings in Hamburg lebt und dem ich jetzt beim Umzug und bei den ganzen Behördengängen Beiseite stehen musste. Ich opferte also eine Woche Urlaub, schwang mich in mein Auto, ohne zu ahnen was auf mich zukam.

SONY DSCDas Wetter war ausnahmsweise mal gut in Hamburg und die Sonne ließ sich am zweiten Tag, als ich den Mietwagen für den Umzug organisierte, blicken. Auch das Packen der Habseligkeiten meines Freundes ging recht zügig voran, so dass wir nach gut sieben Stunden mit dem Umzug so gut wie fertig waren und uns auf ein Feierabendbier freuen konnten.
Am nächsten Tag standen eh „nur“ die Behördengänge an, die man auch leicht verkatert hinbekommt. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es auch schon los. Ich verrate Euch jetzt mal nicht bei welchen Ämtern wir waren, damit es keinen Ansturm gibt 🙂
Wir sitzen also beim Amt, mein Freund hat eine dieser verhassten Wartenummern in der Hand und blickt leicht müde, noch im Restrausch, auf die Anzeigetafel. Ich stand eher wahllos im Wartebereich herum und blätterte in ein paar Prospekten aus dem Aufsteller gleich neben der Anmeldung. Das war aber eher eine Tarnung, um die junge blonde Dame hinter dem Tresen mit ihren riesen Titten zu mustern. Meine Blicke auf ihre gespannte, purpurrote Bluse blieben von ihr nicht unentdeckt und sie lächelte mich an. Ich trat an den Tresen und erklärte, dass ich nur einen Freund begleite und aus Berlin komme. Schnell entwickelte sich ein kleiner Smalltalk um Hamburg und Berlin und welche Stadt die schönere sei. Ich war so im Gespräch vertieft, dass ich gar nicht  mitbekommen habe wie mein Freund längst in einem der Zimmer verschwunden war und nach einigen Minuten plötzlich hinter mir stand. Er tippte mir auf die Schulter: „Können wir?“ Ich sah ihn an und verdrehte die Augen, um ihm mitzuteilen, dass es etwas unpassend sei, doch im selben Augenblick bemerkte ich wie mir die geile Blondine eine Visitenkarte in die Hand legte.
„Melde dich!“ sagte sie kurz. Ich blickte auf die schwarze Visitenkarte, blickte meinen Freund an und lächelte. Sie verschwand im Nebenzimmer und wir verließen das Amt. Im Auto schaute ich mir die schwarze Visitenkarte mit dem edlen Aufdruck „Domina-Hamburg.info“ genauer an.
„Ach herje, die Kleine ist ne Domina.“ sagte ich zu meinem Freund, der lachte nur laut los und entgegnete „Dann lass dich mal verhauen…“

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Umzug und Ämter waren geschafft und ich hatte noch zwei Tage mit einer Visitenkarte einer Domina in der Tasche in Hamburg. Was also tun? Reeperbahn-Bummel oder einfach mal etwas Neues erleben?! Ich wählte die Telefonnummer, die auf der Rückseite eingeprägt war.
„Domina Mia….“ meldetet sich eine überaus erotische Stimme, die mir auch sofort ihre geilen Titten ins Gedächtnis rief. Ich hörte förmlich ihr Lächeln, als ich ihr erklärte, wer ich sei und dass sie mir ihre Visitenkarte beim Amt zugesteckt habe. Sie gab mir eine Adresse und eine Uhrzeit.
„Sei pünktlich!“ sagte sie noch in einem härterem Ton und legte auf.
Ich sah auf die Uhr – es war Punkt 20:00 Uhr und ich drückte den Klingelknopf. Der Türsummer öffnete die alte, schwere hölzerne Haustür und ich betrat diesen Hamburger Altbau. Im selben Augenblick ging auch schon die Treppenbeleuchtung an und einige Stufen höher stand sie: Domina Mia!
Ihr Leder-Outfit war alles andere als brav und sie bat mich einzutreten. Ihre großen Titten waren jetzt nicht mehr unter einer viel zu engen braven Bluse versteckt, sie sprangen mich förmlich aus ihrer Verschnürung aus Leder an und würden jeden Mann einfach nur geil machen.
„Bist du das erste Mal bei einer Domina?“ Ich stotterte und brachte eher ein leises und kurzes „Ja“ hervor. „Nun; dann zeige ich dir das Studio, erzähle dir von meinem Service, und den möglichen Behandlungen – dann schauen wir einmal, was dich reizt, welche Phantasien dich ansprechen und dann erkläre ich dir die wichtigen einzuhaltenden Regeln.“
Sie ging voran und bat mich einen gebührenden Abstand zu wahren. Sie führte mich durch einige Themen-Räume, die allesamt mit Stuck und bizarren Instrumenten versehen waren, erklärte mir etwas zu den jeweiligen fremdartigen Instrumenten aus Edelstahl und Chrom, ihren schwarzen  Leder-Möbeln, ihrem Klinikraum oder dem Sklavenkäfig. Schnell wurde mir klar, dass ich so etwas eher aus Filmen und von wagen Berichten kannte. Ich musste das unbedingt „testen“ und mal meine Phantasien ausleben, dachte ich mir.
Nach gut 15 Minuten waren wir mit der kleinen Führung und den Erklärungen zu ihren Instrumenten durch und waren im letzten Raum angelangt. Sie setze sich auf eine Art kleinen schwarzen ledernen Thron und sprach mich ruhig, aber streng an: „Du darfst stehen bleiben oder darfst knien. Heute darfst du dich noch entscheiden.“
Ich blieb fast bewegungslos stehen und war anscheinend überfordert. In meinem Kopf explodierte geradezu mein Kopfkino, was sie alles nach ihren Beschreibungen mit mir machen würde und könnte. Wir besprachen noch circa 10 Minuten in Ruhe meine Phantasien und was ich gerne mal erleben würde. Dann stand sie auf, stellte sich neben mich. „Knie nieder, wir beginnen….“

Alles weitere wären jetzt schon recht intime Details, die ich wie einen Schatz bewahre und wovon ich Euch eventuell in einem späteren Artikel noch unbedingt berichten muss.
Eines werde ich aber noch preisgeben: Ein Satz von Domina Mia ist in mein Gedächtnis wie eingeprägt: „Es gibt eine wichtige Regel: Du gehorchst mir!“

Mr. M

P.S.
Ach ja, wer Domina Mia mal selbst besuchen möchte: www.domina-hamburg.info

Text und Bilder aus der DD 02/15

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