80 Euro für eine „Private Card“ in der Diskretes Deutschlan

Diskretes Deutschland, die deutsche Erotik Zeitung, führt zur Venus 2016 wieder die beliebten Privat Setcards (PA) ein. Für nur 80 Euro stehen diese 1/4 Anzeigen eigens den Damen und Herren aus dem Erotik Business zur Verfügung. Beworben kann auf diesen PA mit einem Foto die eigene Domain, eine Telefonnummer oder allgemein der Name.
Auf einer Seite werden insgesamt 4 Private Cards abgebildet. Die Private Card sind ausschließlich für Privat Personen reserviert!

Diskretes Deutschland erscheint deutschlandweit in zahlreichen Kiosken und Sexshops, beispielsweise in den Orion- und Erdbeermund-Filialen.
Zur Venus 2016 werden zusätzlich zur kostenpflichtigen Auflage am Kiosk und in den Sexshops noch etwa 3.000 Exemplare kostenlos auf der Messe verteilt.

Für Unternehmen bietet die Diskretes Deutschland bereits 1/4 Seite Anzeigen für 250 Euro netto; 1/2 Seite für 300 Euro, 1/1 Seite für 450 Euro.

Kontakt: web@diskretes-deutschland.de

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1.Werkschau Berliner Amateur – Aktfotografie

1.Werkschau Berliner Amateur – Aktfotografie im Theater am Park in Berlin – Biesdorf, Frankenholzer Weg 4. Hier haben Amateurfotografen die Gelegenheit ihre Fotos zu präsentieren. Deshalb versuchen wir möglichst so viele Hobbykünstler wie möglich zu unserer Werkschau einzuladen und bieten damit dem Publikum die Gelegenheit für einen Dialog mit dem Fotografen. Die Fotografie spielt in unserer bildbewusten, fotografischen Arbeit eine große Rolle für die Vermittlung von nichtalltäglichen Motiven, um sie dem Betrachter näher zu bringen. Die Darstellung in der Werkschau unverhüllter körperlicher Schönheit war zu allen Zeiten Gegenstand der Sinnlichkeit und Begierte, so der Organisator, Dietmar Schürtz. Für Besucher und Fotografen bieten wir zwei Live- Shows als Fotoshooting mit Erwerb einer Fotoerlaubnis.

Öffnungszeiten:    3.Sept. 2016 von 14:00 Uhr bis 22:00 Uhr
4.Sept. 2016 von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr.
Eintritt:                  6,- Euro
Zutritt                     ab 18 Jahre

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Kann man(n) mit Pornos noch Geld verdienen?

Jason Steel 01Neulich hat mein Steuerberater mit mir Klartext gesprochen. Natürlich sprachen wir zuerst über meine EÜR-Rechnung des letzten Jahres und über kleinere Geschäftsvorfälle, wo ich hier und da Belege nachzubearbeiten hatte. Ich schaute mir die Zahlen an und war froh festzustellen, dass die Steuer nicht so hoch ausfallen würde wie ich vorher befürchtet hatte. Insgesamt gesehen, ein berauschendes Ergebnis sieht anders aus. Nach einer guten Stunde fing der Steuerberater den Satz etwa so an:“Wie lange soll das noch so weitergehen?“. „Sie meinen Pornos drehen?“ fragte ich. „Ja, das und zu wenig Geld verdienen!“

Ich schluckte … denn ich wusste wovon er sprach. Er erklärte mir, dass er meine Arbeit an sich toll finde, aber ich im Verhältnis zu meiner Arbeitsleistung viel zu wenig verdiene. In seinem Steuerbüro arbeite er für Mandanten aus unterschiedlichen Branchen. Darunter sind Freiberufler, Unternehmer und auch ganz normale Arbeitnehmer. Die hätten im Durchschnitt alle mehr Verdienst als ich. Im direkten Vergleich verdiene ich wohl nach Abzug betrieblicher Ausgaben genauso viel wie eine festangestellte Servicekraft in der Gastronomie. Nur mit einigen Unterschieden, wie dass diese gesetzlich krankenversichert ist ohne eine Selbstbeteiligung von 600 Euro hat und im Kündigungsfall wenigsten Arbeitslosengeld erhalte. Er fragte mich, was ich denn in so einem Fall an Reserven hätte. Ich gab zu, dass da Nichts ist. Dass Einnahmen und Ausgaben eine Plus-Minus-Null Geschichte ist und die Erfolgskurve eher einer Achterbahnfahrt ähnelt dessen Ankunftsziel noch gar nicht feststeht. Als Mann ist es schwierig genug Geld zu verdienen, um davon leben zu können. Vorbei ist Glanz und Gloria der 90er schon lange.

Die Pornoindustrie ist wirtschaftlich gesehen nur noch ein Schatten ihrer Selbst. Dabei spielen Urheberrechtsverletzungen im Internet eine große Rolle. Die Budgets für Produktionen sind auf ein Minimum runtergefahren und das spüren alle. Es fehlen einfach die Aufträge, um mit der heutigen Gage (vor Steuer) klarzukommen. Eine „Gehaltserhöhung“ gab es in den letzten 15 Jahren keine. Natürlich sind neue Verdienstmöglichkeiten via Internet dazugekommen und die dabei entstandene Amateurcommunity hat davon sicherlich in der Vergangenheit am meisten profitiert. Aber auch hier sind die Zahlen rückläufig. Wobei da – und wie in der Pornoindustrie natürlich grundsätzlich – der Fokus auf den Frauen liegt. Männer können nicht einfach mal so sagen sie setzen sich vor die Cam. Da bleiben nur die Drehs übrig. Hin und wieder eine Camshow und noch viel weniger Liveshows in Clubs oder auf Messen. Wenn man dann zu den Besten gehört, dann klappt das, dass man davon leben kann.

„Das wäre mir alles zu stressig an ihrer Stelle!“, gab mir mein Steuerberater zu verstehen. Ich solle doch an die Zukunft denken. Wenig bis gar keine Rente ist zu erwarten und die Preise für Mieten, Kleider, Essen und Sonstiges steigen. Er wolle mir das ja nicht ausreden, aber das Geld sei zu wenig für das, was ich alles dafür mache an Organisation, Vorbereitung für Drehs, Reisen mit Flugzeug, Auto, Bus und Bahn, monatliche Gesundheitstest, Kleidung, Sport, Büroarbeit, Marketing, Eigenwerbung, Messeteilnahmen und was da noch so zu tun sei…

Bei dem Pensum wäre eigentlich ein Managergehalt wie es in einem kleinem mittelständigen Unternehmen gezahlt wird ohne weiteres zumutbar. „Warum tun sie sich das an?“, fragte er mich. Ganz einfach, weil ich es kann. Ich bin gut in dem was ich da mache. Das Geld ist zwar wenig und selbst ich als Etablierter arbeite hart dafür, aber der Job macht mich glücklich. Glücklicher als ich es je war in irgendeiner Arbeit zuvor.

Als Banker und Versicherungskaufmann gehörte ich zwar dazu und war unabhängig, aber als Pornodarsteller bin ich frei. Frei im Geist und zwar ohne schlechtes Gewissen. Ein jedes Set ist spannend und ich darf mit Profis vor und hinter der Kamera zusammenarbeiten. Außerdem treffe ich ständig neue coole Leute, wenn ich durch Europa von Set zu Set reise. Genau genommen bekomme ich also ganz viel immaterielle Werte an Lebensweisheit, Freunden, tollen Erlebnissen durch meine Arbeit, die ich in keinem anderem Job der Welt so erfahren hätte. In Zeiten wie den heutigen ist, meiner Meinung nach das persönliche Glück privat und wie bei der Arbeit doch wohl das höchste Gut, was einem zuteilwerden kann und mit Geld nicht messbar ist. In diesem Sinne bin ich wohl reich. Macht’s gut und bis zum nächsten Mal.

Euer Jason Steel

(Kolumne aus der DD 03/16)

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DD 03/16

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Sexy Soccer 2016

Heute rollt der „sexy“ Ball erneut…

Wann: 17. Juni 2016
Anpfiff: 15:45
Wo: Charlie’s Beach, Friedrichstrasse 48, 10177 Berlin

Sexy Soccer in Berlin zur WM 2014. Pornostars von Visit-X kicken im Berliner Beachclub "Beach mitte" zur WM 2014.

Sexy Soccer in Berlin zur WM 2014. Pornostars von Visit-X kicken im Berliner Beachclub „Beach mitte“ zur WM 2014.

Sexy Soccer in Berlin zur WM 2014. Pornostars von Visit-X kicken im Berliner Beachclub "Beach mitte" zur WM 2014.

Sexy Soccer in Berlin zur WM 2014. Pornostars von Visit-X kicken im Berliner Beachclub „Beach mitte“ zur WM 2014.

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Heroine L. Jackson: Zwischen Partnerwechsel und Pornographie

Heroine L. Jackson

Heroine L. Jackson ist Erotikautorin. Sie gehört zu der Generation, die Erotik keiner Zensur mehr unterstellen möchte. Sie will sich nicht vorschreiben lassen, welche Wörter mit F in einer Sexgeschichte erlaubt oder verboten sind, was schon als Pornographie und was noch als Erotik gilt.

Überhaupt empfiehlt sie Grenzen nur für das Ausleben sexueller Ausschweifungen. Wo Phantasie jedoch Bilder in Worte fasst, sind geistige Schranken ihrer Meinung nach nur ein Hindernis. Und der Erfolg ihrer E-Book Reihen gibt ihr recht. Seit fünf Jahren ist Heroine L. Jackson freie Schriftstellerin. Die pornographischen Inhalte ihrer Geschichten sind nachgefragt. Sie beschreibt explizit das, was unterschlagen als Tabu gilt: echter Sadomasochismus, Vampirismus und Sexorgien. Ihr Erfolg belohnt nicht nur ihre phantasievolle Ehrlichkeit und ihren Willen wörtlich direkt zu sein – er demaskiert auch die heimlichen erotischen Vorlieben der Deutschen, zumindest, was ihr Kopfkino angeht. Wie Heroine L. Jackson zu ihrem Namen und zum Schreiben kam, warum Vampirus sich als geeignet für Kopfkino erweist und wo die Autorin frivol feiern geht. Für unser Magazin zeigt sich die Schriftstellerin einmal selbst demaskiert. Zumindest in Wort und Antwort.

Als E-Book Autorin für Erotik und Pornographie heißt Du Heroine L. Jackson, wie bist Du zu diesem wunderschönen Namen gekommen? Welche Botschaft transportiert er?
Heroine L. Jackson: Meinen Namen hab ich tatsächlich von meinen Eltern bekommen. Sie haben mich Heldin (Heroine) genannt, weil sie glaubten, dass ich dann in der wilden Welt hier besser bestehen kann. Das L. (steht für Love) habe ich eingefügt, um meinem Namen eine eigene persönliche Note zu geben.

2_HerrenabendDa Du bewusst pornographische E-Books schreibst: Wo ist der Unterschied zwischen Erotik und Pornographie? Oder anders gefragt: wo hört Erotik auf, wo fängt Pornographie an?
Heroine L. Jackson: Ich mag es eigentlich nicht Grenzen zu ziehen. Pornographie ist auf jeden Fall auch erotisch. Es kommt auf die Spielarten an, auf die Partner, auf die Situation. Für mich kann es genauso erotisch sein gleich hart zur Sache zu kommen, wie eine sanfte Verführung, die sich über eine lange Zeit hinzieht. Über Sex zu schreiben ist schon erotisch, egal ob hart oder soft….

Mit wie viel Jahren hat es Dir Pornographie angetan? Du führst ja selbst ein sehr unkonventionelles Leben, dürfen wir aus Deinem persönlichen Reich der Erotik etwas erfahren? Wie stehst Du zum Beispiel privat Orgien gegenüber oder einer Ménage-à-troi?
Heroine L. Jackson: Ich habe als junges Mädchen, bei Freunden meiner Eltern zufällig pornografische Literatur in deren Bibliothek entdeckt. Ich war sofort fasziniert und natürlich auch angetörnt. Zuhause hatte ich dann eine Weile später die Pornofilme meiner Eltern im Visier, sie heimlich angeschaut. Beides hat mich seitdem nicht mehr losgelassen.
Private Orgien sind für mich als Thema aber am spannendsten, weil alle Beteiligten meist genau wissen,  was geschehen wird. Natürlich ist auch Sex zu dritt etwas sehr schönes, wenn die Beteiligten zusammen passen. Da kann man ein aufregendes Spiel draus machen oder sich gegenseitig auch einfach nur entspannt verwöhnen.

Seit wann schreibst Du das Erlebte zu pornographischen Geschichten um?
Heroine L. Jackson: Ich hab schon früh versucht, sexuelle Tagräume aufzuschreiben. Nachdem ich zum ersten Mal Sex hatte, schrieb ich das auf, weil es beeindruckend für mich war. Es wurde zu einer Art Ritual – Sex und Schreiben. Irgendwann wurden aus den Aufzeichnungen kleine Geschichten, das war aber keine bewusste Entscheidung. Ich mach das also schon sehr lange. Veröffentlicht lesen kann man meine Geschichten allerdings erst seit vier oder fünf Jahren.

Deine E-Book Geschichten enthüllen auch Tabus; welche davon praktizierst Du selbst denn regelmäßig? Oder zumindest ab und an?
Heroine L. Jackson: Da gibt es schon vieles, was ich ausprobiert habe. Vieles hängt vom Partner ab. Partnerwechsel lassen einen vieles anders und eigentlich auch immer wieder neu erleben. Es ist aufregend schön an Grenzen zu gehen und ab und an dann ein Stückchen weiter. In der Realität geht das nicht immer, aber eben in Geschichten. Grenzen und Tabus hat jeder. Ich natürlich auch😉 Ich mag es zum Beispiel sehr, wenn mehrere Menschen beteiligt sind.

5_Masochistin_dtEntsprechen die Settings Deiner Geschichten realen Orten, an denen Du Dich verführen lassen würdest?
Heroine L. Jackson: Ja, auf jeden Fall! Settings, die mir beim Schreiben in den Sinn kommen sind Anreiz für die Realität. Reales wiederum wirkt ein auf Phantasie“

Ein aktuelles Tabuthema, über das Du schreibst ist Vampirismus. In den letzten Jahren ist dafür ein eigener Erotikmarkt gewachsen. Du hast schon mehrere Geschichten darüber geschrieben. Was ist der Reiz daran?
Heroine L. Jackson: Für mich ist der Reiz, dass es sich bei Vampiren um einen Mythos handelt. Man verfällt ihm. Bei mir ist das zumindest so… Vampire scheinen einerseits menschlich, andererseits sind sie fast wie zerbrechliche Superhelden mit besonderen Kräften. Sie verkörpern das Dunkle und leben ausschließlich von Blut: unserem Lebenssaft. Für mich ist das sehr sexy und faszinierend. Ich werde sicher auch weiterhin über dieses Thema schreiben!

Ich kann mir vorstellen, dass das eher ein Frauengenre ist, wie kommen in Deinen Geschichten Männer auf ihre Kosten?
Heroine L. Jackson: Männer, ihr müsst euch drauf einlassen… Ich komme in vielen meiner Kurzgeschichten sehr schnell zum Punkt oder besser gesagt zum Höhepunkt. (lacht)

Noch eine Frage zu Dir als Privatperson, von Shanghai bis Toronto und Berlin treibst Du überall Dein Unwesen, organisierst sogar in unterschiedlichen Städten erotische Events. Was geht in Shanghai ab, was hier in Berlin nicht geht? Und was in Berlin, wovor Toronto seine Türen schließt?
Heroine L. Jackson: Berlin ist grundsätzlich freier und liberaler als Shanghai und Toronto zusammen. Shanghai ist aber weltoffen und westlich geprägt, was das Nachtleben betrifft: Es gibt schon extrem tolle Clubs in Shanghai, eine super Künstler- und Fetisch Szene, die sich aber eben in Locations fernab jeden Greenhorn Tourismus trifft.

Anregungen, die Du dort gewinnst, bringst Du ja sicherlich für uns in Deinen E-Books unter, oder?
Heroine L. Jackson: Natürlich tue ich das, in Kürze veröffentliche ich übrigens meine erste Kurzgeschichte die in Shanghai spielt…

Versprochen? Auch, dass du niemals Softerotik schreibst?
Heroine L. Jackson: Versprochen!

Das Interview führte Petra Lang

Text & Bilder aus der DD 02/16

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DD 03/16 im Verkauf

DD3-2016Titel

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